Ofen aus dem 19. Jahrhundert kehrt nach Dodenhausen zurück

Schmückt jetzt das Dorfgemeinschaftshaus: Der einstige Dodenhäuser Lehrer Ernst Menke rettete den gusseiserne Ofen vorm Schrotthändler. Nun gab er ihn an den Heimatverein weiter. Links das Foto zeigt den ganzen Ofen mit Feuerungsbereich, den seitlichen Zügen und der Krone. Rechts die Foto sind Detailaufnahmen von der Brennkammer und der Krone. Fotos: nh

Dodenhausen. Ein gusseiserner Ofen, der im Nachbardorf Schönstein gegossen worden war, kehrt nach einem halben Jahrhundert nach Dodenhausen zurück - an den Ort, wo er über viele Jahrzehnte einen Schulraum geheizt hat.

Die Antiquität hat vier Jahrzehnte bei dem ehemaligen Dorflehrer von Dodenhausen und späteren Direktor der Ortenbergschule, Ernst Menke, im Keller in Frankenberg geschlummert. Jetzt hat ihn der Heimat- und Geschichtsverein Dodenhausen zurückgeholt.

Vorsitzender Volker Geise berichtet der HNA, wie es dazu kam: Als der Ofen Anfang der 1960er-Jahre aus der Dodenhäuser Schule ausgemustert und gegen einen Ölofen ausgetauscht wurde, deponierte man ihn in dem damaligen Holzschuppen an der Schule. Später sollte er beim Schrotthändler entsorgt werden. Doch dem kam Lehrer Ernst Menke zuvor. Er brachte ihn in sein Eigentum. (nh/mab)

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Quelle: HNA

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