Konzert Frankenberger Schulen

Gute Laune auf der großen Bühne

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Der Schulchor der Ortenbergschule war nicht nur süß anzuschauen, sondern sorgte auch musikalisch für gute Laune.

Frankenberg - Für einen guten Zweck kommen Schüler aller Frankenberger Schulen einmal im Jahr zusammen - und zeigen Lehrern, Eltern und Musikfans, wie gut sie ihre Stimmen und Instrumente beherrschen.

„Musik verbindet“ - mit diesen Worten begrüßte Harald Vogler, Schulleiter der Kegelbergschule, am Donnerstagabend die zahlreichen Gäste in der Ederberglandhalle. Die erlebten das Konzert der Frankenberger Schulen, das bereits zum elften Mal stattfand.

Der Konzertabend der Frankenberger Schulen stand wie üblich ganz im Sinne des guten Zwecks: Die Einnahmen aus dem vergangenen Jahr gingen an den Frankenberger Verein „Schritt für Schritt“. Mirjam Fuchs und Ulrike Aßmann aus dessen Vorstand berichteten an diesem Abend, was genau mit dem gespendeten Geld geschah, und luden nochmals zu einem Besuch ihrer Vereinsräume ein. In diesem Jahr gehen die Einnahmen an die Frankenberger Tafel. Harald Vogler betonte, dass mit der Wahl des Empfängers darauf hingewiesen werden solle, dass es auch im reichen Deutschland Menschen gäbe, die auf solche Spenden angewiesen wären.

Charmanter Moderator

Mit seiner charmanten und witzigen Art begleitete Gastgeber Vogler die Gäste durch den Abend, er selbst war auch bei der Musik mit von der Partie. Mit Gitarre und Gesang unterstützte er die verschiedenen Musikgruppen tatkräftig. Zum ersten Mal spielten sogar Gruppen verschiedener Schulen einzelne Stücke miteinander. Verschiedene Chöre, Ensembles und Musikgruppen der Grundschule aus Röddenau, der Kegelbergschule, der Ortenbergschule, der Burgwaldschule, der Edertalschule und der Friedrich-Trost-Schule waren an diesem Abend vertreten. Mit einer großen musikalischen Vielfalt und verschiedenen Musikrichtungen begeisterten die Musikgruppen das Publikum. Von Rock- bis Blasmusik war für jeden Geschmack etwas dabei - die Schüler zeigten, was sie in den AGs ihrer Schulen, im Unterricht oder möglicherweise auch daheim gelernt haben.

Nutzen für die Jugend

Auch Frankenbergs Bürgermeister Rüdiger Heß kam an diesem musikalischen Abend zu Wort. Als Schirmherr der Veranstaltung drückte er seine Freude über dieses wiederkehrende Ereignis aus, das auch das Miteinander der Schulen betone. „Musikalische Erziehung ist etwas ganz Wichtiges“, sagte er, um den Nutzen für die Kinder und Jugendlichen noch einmal zu betonen.

Zum Ende des Konzertabends kamen alle jungen Musikanten nochmals auf die Bühne der Ederberglandhalle. Der Text des Liedes „Mamor, Stein und Eisen bricht“ wurde an eine Leinwand projiziert und Harald Vogler forderte das Publikum dazu auf, mitzusingen.

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