Frankenberg

Gute Zahlen für Frankenberger Bank

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- Frankenberg (sr). Auf das erfolgreichste Jahr seit Bestehen der Frankenberger Bank blicken die Vorstandsmitglieder Ralf Schmitt und Dieter Ohlsen zurück. Mit 9500 Mitgliedern ist die Frankenberger Bank die größte Personenvereinigung im Frankenberger Land.

Das Wachstum der Frankenberger Bank zeigt sich nicht nur in dem umgebauten und vor drei Wochen neu eröffneten Bankgebäude in der Jahnstraße, sondern bereits in der Bilanz des Jahres 2010. Ob bei der Bilanzsumme, den Krediten oder den Kundeneinlagen: Steigerungen gab es in allen Bereichen. Diese wurden auch durch die Übernahme der Battenberger Zweigstelle der VR-Bank Biedenkopf hervorgerufen.

„Wir sind stark im Kreditgeschäft“, sagte Vorstandssprecher Ralf Schmitt während der Vertreterversammlung in der Frankenberger Ederberglandhalle. Rund 70 Prozent der Bilanzsumme sind direkt an Kunden ausgeliehen. Das Kreditvolumen erhöhte sich um 16 auf 200 Millionen Euro. Verschont blieb die Bank von größeren Kreditausfällen. Zu Buche schlugen nur rund 254000 Euro Risikokosten. Wichtigste Finanzierungsquelle der Bank sind die Kundeneinlagen, die um neun Prozent auf 227 Millionen anstiegen.

15 Millionen Euro betrafen die Übernahme der Battenberger Geschäftsstelle. Das betreute Kundenvolumen stieg um 33 auf 366 Millionen Euro. „Uns mangelt es nicht an Eigenkapital, der Basis für eine solide Geschäftspolitik“, betonte Schmitt. Auch die Ertragssituation der Genossenschaftsbank verbesserte sich deutlich. Neben dem gestiegenen Zinsergebnis gehört die Frankenberger Bank bundesweit zu den besten beim Vertrieb von Finanzprodukten. Trotz hoher Kosten bekannte sich Schmitt zu den 13 personenbesetzten Geschäftsstellen im Frankenberg Land.

Schwerpunkt der Aktivitäten des Finanzinstituts war der Ausbau der Mitgliederbank durch ein neues Bonussystem. Mit 1157 Neumitgliedern gab es den größten Zuwachs aller Zeiten. Die Frankenberger Bank wird nun von 9497 Genossenschaftsmitgliedern getragen, die von der zweiprozentigen Dividende und zusätzlichen Boni profitieren. Mehr als zwei Drittel der Mitglieder erzielen aus dem neuen Bonussystem einen höheren Ertrag als vorher. Die Genossenschaft strebt an, in diesem Jahr die „Schallmauer“ 10 000 Mitglieder zu durchbrechen.

Mehr lesen Sie in der FZ vom Mittwoch, 22.Juni

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