Chormatinee in Frankenberg

Von guter Akustik der Schirn begeistert

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Der Frauenchor Harmonie begrüßte singend und klatschend die Gäste in der Rathausschirn.

Frankenberg - Zur fünften Chormatinee hatte der Frauenchor Harmonie am Sonntag in die Rathausschirn gela-den. Der Termin parallel zum Herbststadtfest gab Chören und Gästen die Möglichkeit, zwischen Einkaufsbummel und Musikgenuss zu wechseln. Bei Kaffee und Kuchen herrschte eine lockere Atmosphäre.

Die Vorsitzende der „Harmonie“, Renate Klinge, begrüßte die Zuhörer und die Musikgruppen. Bürgermeister Rüdiger Heß forderte die Chöre auf, die Rathausschirn öfter für Konzerte zu nutzen, da sie wegen ihres wundervollen Klanges dafür besonders geeignet sei. Eine weitere Aufforderung ließ der gastgebende Frauenchor erklingen: „Lasst uns singen, lasst uns feiern mit der Harmonie“. Es folgte „The Rose“, auf deutsch „Das Bliemche“, wie Chorleiter Karl-Heinz Wenzel übersetzte.

„Eisenbahn“ fährt vor

Die Rose-Valley-Singers, der gemischte Ableger der Rosenthaler Chöre unter der Leitung von Marion Born, interpretierte das bekannte Shanando. Das Lied beschreibt etwas wehmütig den Fluss Shanando und eine Indianerin gleichen Namens. Obwohl der Chor nur wenige Männerstimmen stark war, bildeten sie einen harmonischen Gesamtklang. Die fabelhafte Akustik in der Rathausschirn wirkte ausgleichend.

Der Chor Intermezzo aus Willersdorf, den Andrea Ayora-Escandell dirigiert, brachte mit Bill Ramseys Gassenhauer „Ohne Krimi geht die Mimi nie ins Bett“ das Publikum zu herzhaftem Lachen. „Auf der schwäb‘sche Eisenbahne“, Bestandteil eines Volksliedermedleys mit ungewöhnlicher und erfrischender Intonation, endete mit der Durchsage „Der Zug hält in der Rathausschirn“. Zusammen mit den Frauen der „Harmonie“ interpretierten sie Elvis Presleys „Wise man“ und beschworen die Lebensfreude mit dem Titel „Wer weiß, wie lang die Welt sich noch dreht“.

von Jutta Muth

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