Wertungsspielen in Frankenberg

"Guter Erfolg" für Feuerwehrkapelle

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Dirigent Mark Adel stellt sich mit seinen Musikern der Wertung einer Fachjury. Sie erspielen sich das Lob „mit gutem Erfolg teilgenommen“ und bekommen viele Tipps für die Zukunft.Fotos: Gerlinde Himmelmann

Frankenberg - Die Dodenauer Feuerwehrkapelle hat sich beim Wertungsspielen einer Fachjury gestellt. Für die jungen Musiker gab es viel Lob, aber auch einige Anregungen und Ideen zur Verbesserung des Klangs.

Von Nervosität oder Aufregung vor der ersten Teilnahme an einem Wertungsspielen ist bei den 36 Musikern um Leiter Mark Adel nichts zu spüren. Professionell meistern sie Hürden der Musikstücke.

„Wir spielen in der Kategorie drei“, sagt Mark Adel. „Aus dem Angebot für diese Leistungsstufe haben wir für das Pflichstück den Titel ‚Pompeii‘ von Filip Ceunen ausgewählt“. Das fast ausschließlich fachkundige Publikum registriert anerkennend die Schwierigkeiten dieses Stückes. Oft setzen die unterschiedlichen Stimmen eines Registers um kurze Pausen versetzt ein, die Musiker müssen deshalb besonders konzentriert und exakt spielen.„Die Musiker sind dabei beinahe solistisch unterwegs, kleinere Fallen lauern überall“, erkennt Eva Maria Scholze, die Leiterin der Frankenberger Musikschule, lobend an.

Für ihr Wahlstück haben die Musiker den Titel „Two Movements“ von Kees Vlak vorbereitet. Hier präsentieren die Musiker der Schlagwerkgruppe hochkonzentriert ihre schnellen Passagen und sorgen für Tempo. Tim Inacker-Bovermann sorgt am Schlagzeug für einen treibenden Rhythmus, Dave Brown legt an der Pauke einen satten Untergrund. Ob die Musiker mit ihrem großen Können das Jurorentrio, zusammengesetzt aus der Kieler Diplomkapellmeisterin Sonja Hummel, dem Offenburger Rüdiger Müller, freischaffender Dirigent für sinfonische Blasorchester und dem Freiburger Musiklehrer für Blechblasinstrumente, Joachim Volk, überzeugen können, wird sich am Abend herausstellen. Dirigent Mark Adel ist aber zufrieden mit der Leistung seiner Musiker: „Das Spielen hat sehr gut geklappt. Für unsere Verhältnisse geht es auch nicht noch besser. Und ein paar Kleinigkeiten passieren bei einem Auftritt immer.“

von Gerlinde Himmelmann und Patricia Kutsch

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