Frankenberg

„Da haben wir gleich doppeltes Glück“

- Frankenberg-Friedrichshausen (md). Über zehn Jahre hat es gedauert, bis der Rad- und Wirtschaftsweg weg von Frankenberg nach Friedrichshausen ausgebaut werden konnte. Geänderte Besitzverhältnisse und Flurbereinigung haben den Lückenschluss möglich gemacht.

Wer bisher zwischen Frankenberg und Friedrichshausen mit den Fahrrad unterwegs war, musste auf halber Strecke für rund 180 Meter auf die Straße ausweichen, weil der Radweg nicht durchgehend war. Das war gefährlich, denn die Kreisstraße Richtung Friedrichshausen und Gemünden ist nicht nur stark frequentiert, sondern auf der Strecke treten viele Autofahrer auch noch mächtig aufs Gas. Gefährliche Strecke „Besonders gefährlich war es für die Radfahrer, die von Friedrichshausen nach Frankenberg fuhren. Denn sie mussten zwei Mal die Straße überqueren, um weiterzukommen“, weiß Hans-Günther Ullrich, der seit 1993 Ortsvorsteher in Friedrichshausen ist und von Anfang an zusammen mit den anderen Ortsbeiratsmitgliedern darum bemüht war, „frischen Wind in die Sache zu bringen“ und die Situation zu verbessern. Das war aber nicht möglich, weil ein Eigentümer kein Interesse daran hatte, das Stück Land, das für den Ausbau der Teilstrecke nötig war, zu verkaufen, erklärt Frankenbergs Bürgermeister Christian Engelhardt. So mussten über zehn Jahre vergehen, bis veränderte Besitzverhältnisse und die Flurbereinigung im Rahmen der Ostumgehung von Frankenberg die Situation geändert haben – und das letzte, 180 Meter lange Stück auf dem insgesamt rund fünf Kilometer langen Wirtschafts- und Radweg ausgebaut werden konnte. Gestern eröffneten Bürgermeister Engelhardt und Ortsvorsteher Ullrich sowie Vertreter des Amtes für Bodenmanagement und der Teilnehmergemeinschaft Flurbereinigung das letzte Stück vom Radweg, der allen Nutzern nun mehr Sicherheit bietet. Mehr lesen Sie in der Ausgabe der Frankenberger Zeitung am Freitag, 17. Juli, 2009.

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