Reddighausen

„Haderlumpen“ frenetisch gefeiert

- Ein grandioses Feuerwerk der guten Stimmung brannten die „Zillertaler Haderlumpen“ bei ihrem bereits vierten Konzert in der Reddighäuser Festhalle ab.

Mit rund 700 Musikfreunden war die Halle bis auf den letzten Platz besetzt. Die Veranstalter –der Hatzfelder Haderlumpen-Fanclub in konzertierter Aktion mit der Festgemeinschaft der Reddighäuser Vereine – waren rundherum zufrieden mit dem großartigen Event. Fanclubs der „Haderlumpen“ waren aus den Niederlanden und aus sechs deutschen Bundesländern ins obere Edertal gereist, um die drei Musikanten aus Zell am Ziller in Tirol zu sehen und zu hören. Vom Saarland bis nach Schleswig-Holstein war ihnen kein Weg zu weit, die meisten Fanclubs kamen aus Nordrhein-Westfalen und aus allen Teilen Hessens. Auch im oberen Edertal haben die Grand-Prix-Sieger des Jahres 2007 längst eine große „Fangemeinde“. Im Publikum feierten Musikfreunde aller Altersstufen, von sechs bis mindestens 76 Jahren. Ihre eigene 23-jährige Geschichte als Musikgruppe thematisierten die Zillertaler in ihrem ersten Stück. Seit 1987 machen Peter Fankhauser, Vitus Amor und Reinhard Fankhauser zusammen Musik, gerade mal 17 und 16 Lenze zählten sie damals. Von Anfang an sangen die Musikfreunde in der Festhalle mit, klatschten dazu oder tanzten vor der Bühne. Viele seiner bekannten Erfolgstitel spielte das Trio, darunter der „Lumpenschunkler“, „Zwei Herzen-eine Ewigkeit“ oder der große Hit „1,2 oder 3000 Jahre“. Etliche Kostproben gaben die drei Tiroler aus dem Inhalt ihrer brandneuen CD. Die „Haderlumpen“ boten einen breiten Querschnitt ihres großen Repertoires, in bunter Folge folgten fetzige Stücke auf verträumte Weisen. Immer wieder sangen die „Haderlumpen“ Lieder, in denen sie zwar bodenständig, aber ohne Schnulzen, ihre Tiroler Heimat des Zillertals hoch leben ließen. Bis gegen Mitternacht heizten die „Haderlumpen“ die großartige Stimmung in der Halle an, die Fans feierten eine bärige Party, sie standen auf Tischen und Bänken, immer wieder brandete frenetischer Applaus auf. – In großer Zahl hatten Betriebe der Region das Konzert gesponsert, teilte Dieter Weber vom Hatzfelder Fanclub zu Beginn mit. Das quittierte das Publikum mit lebhaftem Beifall. Zahlreiche ehrenamtliche Helfer waren mit unterschiedlichen Arbeiten im Einsatz – vom Einweisen in die Parkplätze bis hin zum Dienst hinter der Theke oder der Cocktailbar.

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