Fertighaushersteller in Frankenberg veranstaltete Infotag für Bauherren von morgen

Häuser für Groß und Klein

Programm für Kinder: Die kleinen Häuslebauer wurden professionell mit Kinderschminken, Kinderkino und Basteln betreut. Foto:  Feisel

Frankenberg. Bauinfotag bei FingerHaus in Frankenberg – aus diesem Anlass kamen am Wochenende auch viele auswärtige Besucher in die Ederstadt. Insgesamt 274 Familien informierten sich beim heimischen Hersteller von Fertighäusern über aktuelle Trends und neueste Techniken – auch zum Thema Energiesparen in den eigenen vier Wänden.

Die Renner bei bei den Besuchern waren die beiden Musterhäuser von FingerHaus und auch das Bauherrenzentrum. Dort kann die Ausstattung für ein ganzes Haus ausgesucht und festgelegt werden – angefangen vom Wasserhahn bis zu den Dachziegeln. Auch das gesamte Werksgelände durften die zukünftigen Bauherren besichtigen.

Viele Besucher

Die vielen Besucher nutzten die Gelegenheit, sich über verschiedene Ausstattungen umfassend zu informieren. Spannend war insbesondere ein Blick in die Produktionshallen, wo die Fertighäuser hergestellt werden. Viele Gäste des Bauinfotages waren dabei vom Produktionsdurchlauf der großen Bauteile sichtlich beeindruckt.

Die gut besuchten Vorträge von Vertretern der Partnerfirmen Viessmann, Stiebel Eltron und ASI Wirtschaftsberatung zeigten das rege Interesse der Besucher speziell zum Thema Energiesparen, erneuerbare Energien und Fördermöglichkeiten. Seit September läuft bei der Firma eine der modernsten Fertigungsstraßen für den Holzfertigbau in Europa. „Jedes Finger-Haus wird nach modernsten Produktionsrichtlinien bei ständiger Qualitätskontrolle und unter regelmäßiger Fremdüberwachung hergestellt“, erläuterte Christian König von FingerHaus bei einer Führung durch die Produktionshalle.

Mit dem Erweiterungsbau von Werkshalle und Logistikzentrum sei das Unternehmen für die Zukunft gut gerüstet, sagte geschäftsführer Dr. Mathias Schäfer. Die Abläufe und der Materialfluss innerhalb der Fertigung seien durch die neuen Anlagen deutlich optimiert worden – beispielsweise durch eine neue Anlage, die für den millimetergenauen Zuschnitt der Hölzer sorgt.

Mit der Modernisierung der Produktion werde bei FingerHaus auch ein weiterer Beitrag für den Umweltschutz geleistet: „Die Dachflächen der Werks- und Logistikhallen werden mit Hilfe einer Photovoltaik-Anlage zur Stromerzeugung genutzt“, sagte Schäfer. So decke FingerHaus den Jahresbedarf für umgerechnet 124 Fünf-Personenhaushalte.

„Mit diesen Investitionen in den Standort ist FingerHaus auch für kommende Anforderungen gut aufgestellt“, lautete das Fazit der Geschäftsführung. Die gute Position am Markt solle weiter ausgebaut werden. (yfe)

Quelle: HNA

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