Frankenberg

135 Häuser mehr als vor zwei Jahren

- Frankenberg (rou). Positive Geschäftszahlen vermeldet Fertighaushersteller FingerHaus: Bis zum Stichtag 30. Juni haben die Handwerker des Traditionsunternehmens 340 Fertighäuser gebaut. Zum Vergleich: Im gesamten Jahr 2009 überreichte die Firma 570 Schlüssel an Bauherren in allen Regionen Deutschlands.

Die Geschäftsführung des Frankenberger Fertighausherstellers scheint den Markt realistisch eingeschätzt zu haben: Im vergangenen Jahr investierte FingerHaus 5,6 Millionen Euro in die Erweiterung der Produktion am Stammsitz in der Auestraße. Und die Nachfrage nach Fertighäusern „made in Frankenberg“ ist in diesem Jahr tatsächlich so groß, dass insgesamt 73 neue Arbeitsplätze geschaffen wurden.

Insgesamt arbeiten derzeit 454 Fachkräfte bei FingerHaus, im Vorjahr waren es 380. Beim Schwesterunternehmen FingerTreppen ist die Mitarbeiterzahl nahezu konstant: 33 waren es 2010, 32 sind es aktuell, sodass den beiden Unternehmen zusammen derzeit 486 Mitarbeiter angehören (413 im Jahr 2010). Und die Handwerker können sich über mangelnde Arbeit nicht beklagen. Im ersten Halbjahr baute das Traditionsunternehmen mit Wurzeln in Bottendorf 340 Fertighäuser, berichtet Marketingleiterin Kerstin Lidgett auf WLZ-FZ-Anfrage.

Geschäftsführer Klaus Cronau rechnet damit, dass in diesem Jahr 705 Bauvorhaben abgeschlossen werden. Sollte diese Zahl erreicht werden, würde das Geschäftsjahr 2011 als eines der besten in die Geschichte des 1820 als Zimmerei gegründeten Betriebes eingehen. Zum Vorjahr wurde der Absatz somit um 84 Häuser gesteigert, im Vergleich zum Jahr 2009 steht sogar ein Plus von 135 Häusern.

Und die Aussichten sind ebenfalls positiv: „Die neuen Gesetzgebungen zum ökologischen Bauen kommen uns zugute, denn unsere Häuser erfüllen bereits heute die Anforderungen, die in den nächsten Jahren gesetzlich vorgeschrieben sind“, erklärt Klaus Cronau, der sehr genau weiß, wer den größten Anteil an diesen positiven Geschäftszahlen hat: „Der Fleiß und die Motivation unserer Mitarbeiter sind die Basis für unsere konsequent positive Entwicklung.“ Geschäftsführer Dr. Mathias Schäfer erklärt die steigende Nachfrage nach Finger-Fertighäusern vor allem mit der „konsequenten Ausrichtung auf die Bedürfnisse der Bauherren sowie auf eine nachhaltige und ökologische Bauweise“.

Mehr lesen Sie in der FZ vom Donnerstag 28. Juli.

Kommentare