Spielwaren- und Lebensmittelhändler haben profitiert

Handel zufrieden nach dem Ostergeschäft

Waldeck-Frankenberg. Das Osterfest wird für den Einzelhandel und die Wirtschaft immer wichtiger. Nicht nur Spielwarengeschäfte profitieren zunehmend von den Feiertagen. Allerdings ist der Haupt-Umsatzbringer noch immer die Weihnachtszeit.

Marga Schwarzenbacher von Spielwaren Scharf in Frankenberg sieht Ostern mittlerweile auf Platz zwei hinter dem Weihnachtsgeschäft. Pro Tag kämen zu Ostern etwa 400 Kunden in das Geschäft, normal seien etwa 300. Dass Spielwarengeschäfte besonders vom Osterfest profitieren, sagt auch André Kreisz, Vorsitzender des Kaufmännischen Vereins Frankenberg. Auch Kleidung für Kinder sei gefragt. „Insgesamt werden zu Ostern überwiegend Kinder beschenkt, dementsprechend steigt dort die Nachfrage.“ Mit der Weihnachtszeit könne man das aber nicht vergleichen, da die Zeiträume unterschiedlich lang seien. Durch die Ferien seien aber mehr Menschen in der Stadt. „Damit steigen die Umsätze“, sagt Kreisz.

Dass die Nachfrage auch im Lebensmittelbereich anzieht, bestätigt Jürgen Tent, Vorsitzender der Korbacher Hanse. Die Oster-Woche „ist eine starke Woche“, sagt er. Allerdings sei das je nach Branche verschieden. Das bestätigt auch Margit Schreiber vom „Süßen Kaufhaus“ in Korbach. Man merke deutlich, dass der Umsatz jeweils in den Tagen vor dem Osterfest steigt. Mit Weihnachten sei das Geschäft aber nicht vergleichbar. Gefragt werde im „Süßen Kaufhaus“ immer häufiger nach Schokolade & Co., die trotz diverser Unverträglichkeiten gegessen werden könne.

Auch für die Hotelbranche hat Ostern einen „ziemlichen Stellenwert, weil damit auch die Ferienzeit verbunden ist“, sagt Jürgen Figge, Geschäftsführer des Dehoga Kreisverbandes Korbach-Willingen. Allerdings gehe der Buchungstrend weg vom verlängerten Wochenende. Für die Hotelbranche bleibt die Winter- und Weihnachtszeit das Hauptgeschäft. (jvp/ren)

Quelle: HNA

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