Feuerwehr in Birkenbringhausen

Hans Paul erneut an der Spitze

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Der neue Wehrführer Hans Paul (l.), sein Stellvertreter Heiko Klinge (3. v. l.) und die Beförderten Silke Benner, Selina Schreck, Torsten Scheuermann und Jannik Küthe mit dem stellvertretenden Wehrführer Horst Scheuermann und Gemeindebrandinspektor Francisco Ayora Escandell (v. l.). Fotos: mwi

Burgwald - Birkenbringhausen - Mit Hans Paul haben die Feuerwehrleute nach zwei Jahren ihren ehemaligen Wehrführer wiedergewählt. Das Kreisjugendfeuerwehrzeltlager und der Gerätehausbau waren weitere wichtige Themen für die Brandschützer.

Wehrführer Mario Tschirner war im Herbst überraschend von seinem Amt zurückgetreten (FZ berichtete). In der Versammlung am Samstagabend im Gasthaus Bilse wählten die Einsatzkräfte ihren neuen Chef für die noch drei Jahre dauernde Wahlperiode. Der erst vor zwei Jahren ausgeschiedene, ehemalige Wehrführer Hans Paul übernahm das Amt nach einstimmigem Votum noch einmal.

Zusammen mit Horst Scheuermann, der im Amt verbleibt, übernimmt nun zusätzlich Heiko Klinge die Stellvertretung für Paul. „Die erst vor kurzem geänderte Satzung lässt es zu, zwei Stellvertreter zu wählen“, sagte Paul. Heiko Klinge soll in drei Jahren die Wehrführung übernehmen. „Es wäre unfair gewesen, einen neuen Kameraden ins kalte Wasser zu werfen“, begründete Paul seine hoch gelobte Entscheidung, noch einmal übergangsweise aktiv zu werden.

Der Feuerwehralltag verlief für die Birkenbringhäuser Kameraden recht gut, wie Horst Scheuermann berichtete. Zu zwei Einsätzen wurden die Brandschützer gerufen: einem Brandeinsatz und einem schweren Verkehrsunfall. Außerdem war das Übungsjahr durch die Unterweisung im neuen Digitalfunk und der zahlreichen Übungen für die Leistungswettkämpfe in Korbach geprägt, an denen die Birkenbringhäuser mit zwei Staffeln teilnahmen.

Scheuermann lobte die 37 Aktiven für ihren Dienst im abgelaufenen Jahr insbesondere deshalb, weil die Feuerwehrleute neben dem Einsatzdienst auch noch ein enormes Arbeitspensum für den Bau des neuen Feuerwehrhauses erbracht haben. „In nur sechs Wochen haben die Feuerwehrleute in ehrenamtlicher Arbeit den gesamten Rohbau bis zum Dach hochgezogen, das ist absolut nicht selbstverständlich“, betonte er.

(mwi)

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