Bürgermeisterwahl in Rosenthal

Hans Waßmuth steht erneut zur Wahl

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Hans Waßmuth ist bereits seit zwei Wahlperioden Bürgermeister von Rosenthal. Im neuen Jahr will er sich dem Votum der Bürger erneut stellen und seinen Platz am Schreibtisch im Rathaus behalten.Foto: Patricia Kutsch

- In Rosenthal wird im neuen Jahr viel passieren. Bürgermeister Hans Waßmuth spricht mit FZ-Redakteurin Patricia Kutsch über seine erneute Kandidatur bei der anstehenden Bürgermeisterwahl und über das Stadtjubiläum von Rosenthal.

- Das neue Jahr wird für Sie und Rosenthal ereignisreich: Die Stadt feiert 675-jähriges Bestehen und Ihre Amtszeit neigt sich dem Ende. Wie beginnt das Jubiläumsjahr?

Ja - das neue Jahr wird ereignisreich. Neben diesen zwei Themen stehen eine ganze Reihe weiterer Punkte an. Mit der aktuellen Haushaltsberatung werden die laufende Verwaltung sowie Zukunftsplanungen diskutiert, die die Schwerpunkte der vor uns liegenden Arbeit festlegen. Aber zunächst die Jubiläumsveranstaltungen zum 675-jährigen Bestehen der Kernstadt: In Zusammenarbeit der städtischen Gremien und der Vereine werden für das Jahr 2015 vielfältige Veranstaltungen geplant. Bereits im Februar wird mit der Egerländerbesetzung des Heeresmusikkorps ein Konzert angeboten, welches dem Wunsch der Bevölkerung nach der Fragebogenaktion - mehr Kultur - entspricht. Ich hoffe auf eine voll besetzte Sport- und Kulturhalle, die Veranstaltung dient in Zusammenarbeit mit der Aktion für behinderte Menschen einem guten Zweck. Lobend erwähnen möchte ich, dass die terminlichen Abstimmungen für das Jahr 2015 aus meiner Sicht sehr gut erfolgten. Hier haben sich auch die Stadtteile beteiligt. In Roda wird der Schützenverein zu seinem Jubiläum eine Veranstaltung im Juni planen, die mit keinem Termin der Kernstadt kollidiert.

- Werden Sie sich erneut dem Votum der Bürger stellen?

Die Wahl für die nächste Amtsperiode erfolgt bereits in 2015. Hier sage ich ganz offen, dass ich mich gern dem Votum der Bürger ein weiteres Mal stellen möchte. Es wurde in den vergangenen Jahren viel erreicht, aber es liegen auch noch viele Aufgaben vor uns. Mit dem Erreichten, wie der Freibaderhalt in der Kernstadt, der Parkplatzgestaltung beim DGH in Roda und der DGH-Sanierung in Willershausen, wurde in allen Stadtteilen für die Gemeinschaft in die Zukunft investiert. Aber auch die Pflichtaufgaben, Wasserversorgung oder großes Fahrzeug für die Feuerwehr in Rosenthal, wurden erfüllt. Für die Jugend wurde der Skaterplatz geschaffen und für die „Kleinen“ die Kindertagesstätte erweitert.

Noch nicht ganz fertig ist der neue Radweg. Mit Raststationen und Beschilderung starten wir gleich ins neue Jahr. Auch die Sanierung der Sport- und Kulturhalle muss weiterbetrieben werden. Ebenso stehen die Umsetzung für einen Spielplatz und die Friedhofsgestaltung an. Auch große Projekte für die Infrastruktur sind in Arbeit. Schlagworte wie Leerstand, Erscheinungsbild und Verkehrsanbindung fassen nur einiges zusammen. Sie sehen, in bin motiviert für die nächsten Jahre.

- Worauf freuen Sie sich in 2015?

Hier ein Ereignis zu nennen, ist nicht einfach. Ich freue mich auf meine Familie mit Kindern und Enkel und auf das Baby meiner Nichte, geboren am 15. Dezember, wo ich nochmal Pate werden darf. Aber auch auf meine Arbeit. Ich glaube, dass Sie, wie auch die Bürgerinnen und Bürger, sehen, dass ich meine Arbeit gerne tue. Mit Menschen reden, Projekte mitgestalten und ausführen - alles Punkte, auf die ich mich freue.

Das gesamte Interview mit Bürgermeister Hans Waßmuth lesen Sie am Freitag in der gedruckten Ausgabe der Frankenberger Zeitung.

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