Festival "Golden Creek" in Röddenau

Harte Töne bis massentauglicher Rock

+

Frankenberg-Röddenau - Etwa 300 Besucher tanzten und feierten am Freitag bis spät in die laue Sommernacht zu deftiger Rockmusik.

Am Freitag gab es ganz schön was auf die Ohren: Vier Bands rockten die „Golden Creek Stage“ und ließen dabei keine musikalischen Wünsche offen: Von Deutschpunk bis hin zu Indie-Rock reichte die musikalische Bandbreite.

Den Anfang machte die heimische Band „Cactas“, die neben eigenen Songs auch mit Coverversionen von den „Ärzten“ oder den „Toten Hosen“ überzeugte. Ihr Repertoire reichte von ruhigen Balladen bis hin zur handfesten Rockmusik.

Mit dieser Mischung bereitete sie das Publikum optimal auf die Musik der etwas härteren Gangart von „Folxpunk“ vor. Diese Frankenberger Band hatte mit ihren eingängigen Songs im Stil der „Ärzte“, „Misfits“ und den „Toten Hosen“ die Besucher vom ersten Akkord an auf ihrer Seite und konnte auch die ersten Besucher dazu animieren, vor der Bühne zu den antreibenden Rhythmen zu tanzen - das Eis war gebrochen.

Spätestens ab der nächsten Band „Hello Gravity“ gab es für die Festival-Besucher aber kein Halten mehr. Für die Bayern war Röddenau die letzte Station in Deutschland, bevor sie zu ihrer Tournee in die USA starteten. Aber zuvor heizten sie an der Eder noch einmal mächtig ein.

Den Abschluss des musikalischen Abends bildete der Gig von „Goldmouth“. Die Jungs ließen nichts anbrennen, und zusehends füllte sich der Platz vor der Bühne mit tanzenden Besuchern. Die Gewinner des bundesweiten „Schooljam Contest 2013“ sehen ihre musikalischen Wurzeln eindeutig in den 1970ern. (kty)

Den ausführlichen Bericht gibt es in der Montagausgabe der Frankenberger Zeitung.

Kommentare