Wettbewerb der Nachwuchsbrandschützer

Hatzfelder Jugendwehr siegt

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Keine leichte Aufgabe war es, mit dicken Handschuhen komplizierte Knoten zu binden.

Hatzfeld - Aus der Hand von Bürgermeister Dirk Junker erhielten die Gewinnerteams Medaillen und Pokal.

Zum 14. Mal fanden am Sonntag die Stadtmeisterschaften der Hatzfelder Jugendfeuerwehren statt. Austragungsort war die Kernstadt. Vier Mannschaften, bestehend aus jeweils fünf Jugendlichen, traten gegeneinander an: zwei aus Hatzfeld, in die Teilnehmer aus Holzhausen integriert wurden, und zwei aus Reddighausen.

Die Teams mussten fünf Aufgaben bewältigen. Fachwissen, Geschicklichkeit und Körpereinsatz waren gefragt: Es ging um das Ausfüllen eines Fragebogens, einen Staffellauf mit verschiedenen Hindernissen, Verlegen einer 75 Meter langen Schlauchleitung aus fünf C-Druckschläuchen, Binden von fünf unterschiedlichen Knoten, Kistenlauf und zum Abschluss Wassertransport. Stadtjugendfeuerwehrwart Bernd Klein gab die Ergebnisse bekannt. Durch den Punktgleichstand der Mannschaften Hatzfeld I und Reddighausen II musste ein Stechen angesetzt werden, das die Reddighäuser verloren und damit den vierten Platz belegten. Hatzfeld I kam mit 102 Punkten nach gewonnenem Stechen auf den dritten Platz. Reddighausen I erreichte mit 105 Punkten den zweiten Platz und konnte damit den im vergangenen Jahr errungenen Titel nicht verteidigen. Der Stadtpokal ging an das Team Hatzfeld II, das 117 von 120 erreichbaren Punkten erkämpfte und Sieger der Stadtmeisterschaften wurde.

Bürgermeister Dirk Junker betonte, auch wenn es immer nur einen Sieger geben könne, gebe es doch keine wirklichen Verlierer. Er lobte das Engagement aller Mannschaften und den gezeigten Einsatz. In den Jugendfeuerwehren werde die Zukunft der späteren Einsatzabteilungen vorbereitet. Auch Stadtbrandinspektor Eckhard Wenzel betonte das olympische Prinzip der Wettkämpfe und dankte Betreuern und Ausbildern für die erfolgreiche Jugendarbeit.

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