Bürger zu Arbeitsgruppen eingeladen

Hatzfelds Bürgermeister Junker stellte Ziele vor 

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Dirk Junker

Hatzfeld. Ein neues Bürgerprojekt zur Zukunftssicherung, ein Treffen mit Wirtschaftsvertretern, der Ausbau der interkommunalen Zusammenarbeit und die Neuauflage des Hatzfelder Boten das sind einige der Ziele, die Hatzfelds neuer Bürgermeister Dirk Junker in den kommenden Monaten anpacken will.

Hatzfeld. Ein neues Bürgerprojekt zur Zukunftssicherung, ein Treffen mit Wirtschaftsvertretern, der Ausbau der interkommunalen Zusammenarbeit und die Neuauflage des Hatzfelder Boten das sind einige der Ziele, die Hatzfelds neuer Bürgermeister Dirk Junker in den kommenden Monaten anpacken will.

In der Parlamentssitzung am Mittwochabend stellte er den Stadtverordneten und etwa 35 Bürgern seine kommunalpolitischen Ziele vor.

"Wo stehen wir und wie soll es in Anbetracht der Lage weitergehen", fragte Junker zu Beginn seiner 25-minütigen Präsentation und machte gleich deutlich, dass die Stadt aufgrund der finanziellen Lage nur eingeschränkten Handlungsspielraum habe. "Bisher gibt es keine schriftlich fixierte Leitlinie, deshalb will ich nachvollziehbare Prioritäten setzen, um langfristig sicher planen zu können", sagte Junker.

Hatzfeld befinde sich im Wettbewerb mit den Nachbarkommunen um Investoren und Ideen, und im Gegensatz zu den Nachbarn in Battenberg und Allendorf sei die Stadt in keinem Modell- oder Pilotprojekt. "Hatzfeld verfügt zwar über hochqualifizierte Fachkräfte, etwa beim Hammer und bei Hollingsworth und Vose, ist für viele externe Fach- und Führungskräfte aber reizlos", stellte Junker fest. Wenn man diese Herausforderungen kreativ und mutig angehe, habe die Stadt aber eine gute Perspektive.

Von Jörg Paulus

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Quelle: HNA

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