Hatzfelds Pfarrerin Gudrun Ungerer mit einem feierlichen Gottesdienst verabschiedet

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Abschied von Pfarrerin Gudrun Ungerer (Mitte): Zahlreiche Lob- und Dankesworte überbrachten die Verantwortlichen der Kirchengemeinden Hatzfeld und Holzhausen, der städtischen Gremien, Diakonie, Frauenhilfe, Kindergarten, des Kindergottesdienstes und der Chorgemeinschaft Hatzfeld. Foto: R. Hartmann

Hatzfeld. Zu einem feierlichen Gottesdienst in der Stadtkirche trafen sich Mitglieder der Pfarrgemeinden Hatzfeld, Holzhausen und Lindenhof zum Abschied von Pfarrerin Gudrun Ungerer.

„Ich freue mich, dass heute so viele gekommen sind und die Kirche gut gefüllt ist“, sagte Pfarrerin Ungerer. Den Gottesdienst leitete sie zusammen mit Dekan Gerhard Failing. Pfarrerin Ungerer predigte mit voller Überzeugung zum Thema des Römerbriefes 8, als Paulus den Jüngern Zuspruch und Stärkung nach Jesu Kreuzigung, Tod und Auferstehung zuspricht.

„Auch wir haben Probleme bei der Arbeit, in der Familie, in Freundschaften und bei Todesfällen, wenn wir Schicksalsschläge aushalten müssen. Gott ist da. Nichts kann uns von der Liebe Gottes trennen. Auf ihn können wir uns verlassen“, sagte Ungerer.

Dekan Failing lobte die fleißige Pfarrerin für ihre zupackende und fordernde Art und segnete sie. Hatzfeld war ihre erste Stelle nach der Ordination 2009. „Sie hat viele neue Dinge in der Gemeinde angepackt wie die Treffen zum Seniorentanzkaffee und die Idee für ein ambulantes Hospiz Hatzfeld, was noch in der Schwebe“ ist, sagte der Dekan. Konflikten sei Ungerer nicht aus dem Weg gegangen.

Nach nur viereinhalb Jahren verlässt Gudrun Ungerer nun die beiden Kirchengemeinden, weil sie ein Pfarrhaus gesucht hat, in dem sie ihren im Rollstuhl sitzenden Pflegesohn besser betreuen kann. Eine neue „Heimat“ wird sie ab Juli in den Kirchengemeinden Breidenstein und Wiesenbach, Stadteilen von Biedenkopf beziehungsweise Breidenbach, finden. (hr)

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Quelle: HNA

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