Frankenberg-Haubern.

Hauberner Kirchenchor feiert Jubiläum

- Frankenberg-Haubern. Fast 200 Gäste feierten am Sonntag das 50-jährige Bestehen des Kirchenchores mit einem Festgottesdienst zum Erntedank.

„Musik verbindet Kirche und Dorf“, sagte Pfarrerin Katharina Wagner in ihrer Predigt. Sie würdigte das Engagement des Kirchenchores bei kirchlichen Anlässen und für das kulturelle Leben in Haubern. Der Chor war 1960 von der damaligen Hauberner Lehrerin Herta Klein, heute Förster, als „Grabgesangverein“ gegründet worden. Grund war damals die Begleitung von Trauerfeiern und Beerdigungen. Die heutige Vorsitzende Elli Ochse blickte auf die Chorgeschichte zurück. Seit 1975 dirigiert die Kreiskantorin Irene Tripp die heute 33 Sängerinnen, die sich seitdem Kirchenchor nennen.

Mit Klavierbegleitung des stellvertretenden Dirigenten Kai Schöneweiß sangen die Frauen am „Singet froh, wir haben Grund“. Außerdem wirkten der Männergesangverein unter der Leitung von Werner Schielke und die Gitarrengruppe mit Regina Beil mit. Christin Hesse begleitete das Gitarrenstück „Happy and free“ mit der Querflöte. Die Orgel spielte Regina Beil.

„Singen schafft eine angenehme Atmosphäre, Singen hat heilende Wirkung“, sagte die Pfarrerin in ihrer Predigt. Die Frauen des Kirchenchores trügen „Gotteslob ins Dorf hinaus“. Bei der anschließenden Abendmahlsfeier zum Erntedank assistierte Küsterin Erika Scheffel bei der Ausgabe des Brotes. Den Altar hatten die Konfirmanden mit vielen Früchten vom Kürbis bis zu Haselnüssen geschmückt.

Grußworte beim anschließenden Kaffeetrinken im Dorfgemeinschaftshaus sprachen Ortsvorsteher Karl-Heinz Wolski und die Landfrauen-Vorsitzende Helga Plett für die Vereine des Dorfes. Christa Walter begrüßte auch die Gründerin des Chores, Herta Förster.

Mehr in der Printausgabe der FZ vom 11. Oktober.

Kommentare