Frankenberg: Neujahrsempfang der Kreis-FDP

Heidel: „Liberale sind eine feste Größe“

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- Frankenberg (rou). Bodenständig, mit Sekt, Bier, roter Wurst zur Stärkung und einem Vortrag über „Bildung im ländlichen Raum“ sind die Waldeck-Frankenberger Liberalen in das Jahr 2012 gestartet. FDP-Kreisvorsitzender Heinrich Heidel hatte zum Neujahrsempfang in das Frankenberger Landratsamt eingeladen.

Mit einer solchen Resonanz hatte die Waldeck-Frankenberger FDP nicht gerechnet, daraus machte am Freitagabend der Frankenberger Ortsverbandsvorsitzende Rainer Cramer auch keinen Hehl. „Ich bin total überrascht“, sagte er zu den Gästen im alten Kreistagssitzungssaal der Verwaltungsaußenstelle. Weil die Zahl der gestellten Stühle bei Weitem nicht ausreichte, mussten etliche Zuhörer im Stehen die warmen Worte zum Start ins neue Jahr verfolgen. Die Resonanz zeige, dass trotz aller Lästermäuler und der Bezeichnung als Zwei-Prozent-Partei die Liberalen ein „sturmerprobtes Völkchen“ seien, scherzte er.

Zu den 50 Gästen zählten Ehren-Kreisvorsitzender Otto Wilke, der Bundestagsabgeordnete Björn Sänger, der Sprecher der Kreistagsfraktion, Dieter Schütz, sowie Vertreter anderer Parteien, von Behörden und aus der Wirtschaft. „Hinter uns liegt ein Jahr, das uns stark an das Wetter der letzten Tage erinnert“, sagte Cramer mit Blick auf die parteiinternen Querelen auf Bundesebene. Ein Tief habe das andere gejagt. „Aber es gab auch den ein oder anderen Sonnenschein, und den weiß man dann sogar noch mehr zu schätzen.“

Zumindest auf Kreisebene hatte auch Kreischef Heinrich Heidel im vergangenen Jahr mehr Licht als Schatten gesehen. Auf fünf Prozent aufbauen Der Kreisvorsitzende bezeichnete, wohl im Wissen, dass bei den Liberalen momentan Bescheidenheit angesagt ist, das Jahr 2011 als erfolgreich für die Waldeck-Frankenberger FDP. „Mit fünf Prozent sind wir natürlich nicht zufrieden“, räumte der Landtagsabgeordnete ein. Wenngleich es der ein oder andere Prozentpunkt mehr hätte sein dürfen, so sei der Kreis-FDP bei der Kommunalwahl mit fünf Prozent doch das zweitbeste Ergebnis in Hessen gelungen. „Das zeigt uns, dass die Liberalen in Waldeck-Frankenberg doch eine feste Größe sind.“ Darauf gelte es in den nächsten vier, fünf Jahren auch aufzubauen.

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