Heidschnucken pflegen Landschaft am Edersee und im Kellerwald

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Schafhüter aus Leidenschaft: Julia und Georg Schutte betreiben seit zehn Jahren ihr Schnucken-Projekt am Edersee, bei dem die Heidschnucken helfen, den Reichtum an Pflanzenarten in den Naturschutzgebieten der Region zu erhalten.

Frankenau. „Dass ich irgendwann mal Schafe halten würde, das wäre mir als Student nicht im Traum eingefallen“, sagt Georg Schutte. Seit zehn Jahren betreibt der Diplom-Biologe mit seiner Frau Julia das Schnuckenprojekt am Edersee.

 Seine Heidschnucken pflegen wertvolle Naturschutzgebiete rund um den Edersee und im Nationalpark. Was mit zehn Tieren begann, ist zu einem Projekt mit 500 Heidschnucken geworden. Ihre Hütehunde züchten die Schuttes selbst und bilden sie aus. „Ohne die Hunde könnte ich das alles gar nicht leisten“, sagt Schutte.

Dass er für sein Projekt mit einer bestimmten Schafrasse arbeitet, ist kein Zufall. Die Schnucke eigne sich ideal zum Naturschutz. Sie sei vergleichsweise anspruchslos, was das Futter angeht, bevorzuge Magerrasen und keine fetten Wiesen. (mhs)

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Quelle: HNA

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