Die heilige Kommunion

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Ein bedeutender Moment im Leben eines jeden Christen: Durch die Kommunion gehören die Kinder und Heranwachsenden in die Gemeinschaft der Gläubigen.

Unter Kommunion verstehen die römisch-katholische Kirche, die evangelisch-lutherischen Kirchen, die anglikanischen Kirchen und die Ostkirchen die geheiligten Speisen (Brot und Wein) des Abendmahls (Eucharistie), deren Austeilung und den gläubigen Empfang.

Darin begründet ist die vollständige Kirchen- oder Kommuniongemeinschaft (lateinisch Communio). Die Kommunion an Leib und Blut Christi bezeichnet und bewirkt die sakramentale Gemeinschaft zwischen Christus und den Gläubigen sowie der Gläubigen untereinander.

Voraussetzungen für Katholiken

Nach katholischem Verständnis sind die Voraussetzungen für den Empfang der Kommunion der bereits erfolgte Empfang der Taufe, das Bekenntnis des katholischen Glaubens und die rechte Absicht des Empfangs. Nicht zur Kommunion zugelassen sind Ungetaufte, Nichtkatholiken sowie alle diejenigen, die „in schwerer Sünde“ leben. Sünder müssen deshalb zunächst beichten, ihre Schuld bereuen und die Absolution empfangen. Wiederverheiratete Geschiedene können unter Papst Franziskus zwar am kirchlichen Leben teilnehmen, bleiben aber auf der Grundlage des apostolischen Schreibens Sacramentum Caritatis auch 2016 von den Sakramenten Buße, Eucharistie und Krankensalbung ausgeschlossen.

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Nach dem kirchlichen Gesetzbuch verharren diese Menschen hartnäckig in schwerer Sünde. Jeder Katholik sollte vor der Kommunion sein Gewissen prüfen, Fehler bereuen und gute Vorsätze fassen.

Evangelische Auffassung

In den evangelisch-lutherischen Kirchen hängt die Gültigkeit des Abendmahls nicht vom Glauben der Kommunikanten oder der Berechtigung der Ehe ab. Voraussetzung für die Zulassung sind dort Taufe und Konfirmation.

Die Worte Christi, über den Elementen Brot und Wein ausgesprochen, bewirken die sakramentale Einheit von Brot und Leib, von Wein und Blut Christi. (lps/Cb)

Quelle: HNA

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