Heimatmuseum Geismar beim internationalen Tag des Museums erstmals dabei

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Internationaler Museumstag: Auch das Museum in Geismar öffnet seine Türen. Hier im Bild Hans-Joachim Schlaudraff vom Heimat- und Kulturverein, der an der neuen Dauerausstellung zum Thema Kupfer- und Silberbergbau mitgewirkt hat.

Geismar. Wenn am Sonntag, 20. Mai, der Internationale Tag des Museums gefeiert wird, dann wird sich nicht nur das Kreisheimatmuseum Frankenberg an der Aktion beteiligen, auch das Heimatmuseum Geismar wird erstmals mit von der Partie sein und von 11 bis 17 Uhr seine Türen öffnen.

„Wir arbeiten mit dem Kreisheimatmuseum zusammen und laden dazu ein, unser erst kürzlich erweitertes Museum mit der neu dazugekommenen Dauerausstellung über Kupfer- und Silberbergbau zu besichtigen“, erklärte die Erste Vorsitzende des Heimat- und Kulturvereins Geismar, Margret Scholl.

Neben dem seit Jahren bestehenden Themenschwerpunkt „Vom Flachs zum Leinen“ widmet sich die neu geschaffene Abteilung dem Bergbau rund um Geismar in der Zeit vom 17. bis 19. Jahrhundert. Die Vereinsmitglieder Hans-Joachim Schlaudraff, Robert Fratzke und Melanie Schreiter haben hierfür in mühevoller Kleinarbeit Modelle im Maßstab 1:20 aufgebaut, mit denen der Schacht- und Grubenbau, die Erz-Waschanlage und die Verhüttung veranschaulicht werden.

Außerdem kann ein Kohlenmeiler im Miniaturformat besichtigt werden. Ergänzt wird die neue Dauerausstellung mit historischen Abbildungen, Infotafeln, Arbeitsgeräten und einem Modell der Bergbaulandschaft zwischen Geismar und Frankenberg um 1800.

Als besondere Attraktion lockt ein nachgebauter Stollengang zum Durchkriechen und Erkunden.

Ein „Rullwahne“ verdeutlicht, wie die Geismarer zu ihrem gleich lautenden Spitznamen kamen. „Wir machen das erste Mal beim Internationalen Tag des Museums mit und hoffen auf viele Besucher - die auch nicht hungrig weggehen müssen“, sagte Margret Scholl. Neben Kaffee und Kuchen wird es frisches Backhausbrot geben.

Quelle: HNA

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