Wie heimische Wildtiere mit der Hitze umgehen

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Wenn der Feldhase tagsüber auch schattige Plätze aufsucht, so kann er sich doch ein wenig über seine Ohren Kühlung verschaffen, indem sein Herz vermehrt Blut in seine Löffel (Ohren jägersprachlich) pumpt und dessen Wärme nach außen abgegeben wird.

Frankenberg. Erst viel Regen, jetzt Rekordhitze zum Sommeranfang: Die Wetterkapriolen machen heimischen Wildtieren ebenso zu schaffen wie Menschen. Wie sie mit der Hitze umgehen, das beschreibt der Deutsche Jagdschutzverband.

Schlammige Pfützen und kühle Wasserlöcher sind jetzt heiß begehrt. Hirsche waten sogar durch tiefe Gewässer, bis ihnen das Wasser bis zum Halse steht. Diese Abkühlung ist wichtig, denn Rotwild und andere Paarhufer haben keine Schweißdrüsen wie Menschen.

Eine Schlammpackung ist besonders bei Wildschweinen beliebt. Die feuchte Erde bleibt beim Suhlen an den Borsten hängen und kühlt die empfindliche Haut der Tiere. Zusätzlich bleiben Mücken, Bremsen und Zecken in der zentimeterdicken Schicht kleben, trocknen ein und werden später an Bäumen einfach abgescheuert.

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Quelle: HNA

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