Heinrich Hofmann mit Bundesverdienstkreuz am Bande ausgezeichnet

Geehrter und Gratulanten: (von links) Dieter Ohlsen (Vorstand Frankenberger Bank), Hofmanns Enkelin Lena, Landrat Dr. Reinhard Kubat, Bürgermeister Lothar Koch, Heinrich Hofmann mit seiner Ehefrau Inge, Erich Naumann (FWG Birkenbringhausen), Wilhelm Arnold (Kreis-FWG), Hans-Jürgen Nordheim (Vorsitzender Gemeindevertretung). Foto:  nh

Birkenbringhausen. Heinrich Hofmann aus Birkenbringhausen ist für sein ehrenamtliches Wirken in Vereinen, Verbänden und der Kommunalpolitik mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande ausgezeichnet worden.

„Es trifft den Richtigen“, sagte Landrat Dr. Reinhard Kubat bei der feierlichen Verleihung im Gasthaus Bilse. Hofmann hatte sich bewusst dafür entschieden, die Ehrung in seinem Heimatort zu feiern. „Diese Ortsverbundenheit macht ihn aus“, meinte Dieter Ohlsen, Vorstand der Frankenberger Bank, der Hofmann gemeinsam mit der Freien Wähler-Gemeinschaft (FWG) für das Bundesverdienstkreuz vorgeschlagen hatte. Denn der Birkenbringhäuser gehört seit 1993 zum einen dem Aufsichtsrat der Bank an, zum anderen der FWG-Kreistagsfraktion. „Heinrich Hofmann tut etwas für die Region, er ist an vielen Fronten aktiv“, sagte Ohlsen.

Landrat Kubat, der die Laudatio hielt, betonte Hofmanns „Standorttreue“ und nannte ihn „das Gesicht der Freien Wähler im Oberen Edertal“. Und Kubat zählte die vielen „Nebentätigkeiten“ auf, die der Landwirt aus der Birkenbringhäuser Hatzbach-Mühle seit vielen Jahren ausübt.

„Das Interessante an Ihrem Engagement und Ihrer Persönlichkeit ist, dass Sie niemals angepasst oder stromlinienförmig waren. Sie haben Ihre Ecken und Kanten, und ich wünschte mir, dass die Menschen sich auch diese Seite Ihres Wesens zum Vorbild nehmen würden“, sagte Kubat.

Auch Bürgermeister Lothar Koch, Parlamentschef Hans-Jürgen Nordheim sowie Wilhelm Arnold und Erich Naumann von der FWG lobten das Engagement, die Verdienste und die Heimatverbundenheit des Geehrten. Und sie dankten seiner Ehefrau Inge und der Familie, dass sie ihn so gut unterstützen.

Heinrich Hofmann selbst nahm das alles bescheiden auf: „Ich bin eigentlich nicht der Typ für Ehrungen“, sagte er. „Ich nehme die Auszeichnung stellvertretend für meine Familie, die mich oft entbehren mussten, und meine Mitstreiter entgegen.“ Alleine könne man gar nichts erreichen, nur in einem guten Team sei man stark, nannte der 61-Jährige sein Motto. (jpa)

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Quelle: HNA

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