Halil Kizilarslan steht am Döner-Spieß

Heiße Arbeit auch im kalten Sommer

Waldeck-Frankenberg. Angesichts von Temperaturen unter 20 Grad sehnen sich in diesen Tagen wohl fast alle Menschen in Waldeck-Frankenberg nach ein paar Grad mehr. Es gibt aber auch einige, die sich trotz des schlechten Wetters über tropische Temperaturen freuen.

Die HNA hat Menschen besucht, die einen heißen Arbeitsplatz haben. So zum Beispiel Halil Kizilarslan, der am 250 Grad heißen Döner-Spieß des Tam-Express in Battenberg steht.

„Frieren müssen Sie bei uns nicht“, sagt auch Alexander von Waldow, Werksleiter beim Eisenwerk Hasenclever und Sohn in Battenberg. Schon seit rund 240 Jahren wird am „Auhammer“ zwischen Battenfeld und Dodenau Eisen geschmolzen und Stahl gegossen.

Die Arbeiter an den Öfen haben mit Sicherheit einen der heißesten Arbeitsplätze im Landkreis Waldeck-Frankenberg. „Die Abstich-Temperatur bei Stahlguss liegt bei 1750 Grad“, erläutert Werksleiter von Waldow. Wie hoch die Strahlungswärme in der Nähe der Tiegelöfen ist, habe man noch nicht gemessen. (lw/off)

Mehr lesen Sie in der gedruckten Dienstagsausgabe der HNA Frankenberger Allgemeine.

Quelle: HNA

Kommentare