Filmabend als Auftakt des Dorfjubiläums „775 Jahre Bromskirchen“ weckt Erinnerungen ans Fest 1988

Heiterer Rückblick versetzt Zuschauer in Jugendzeit zurück

Bromskirchen - Heiterkeit herrschte am Samstag im Dorfgemeinschaftshaus: Der Verein „775 Jahre Bromskirchen“ hatte zum Auftakt des Dorfjubiläums zum Filmabend geladen. Gezeigt wurden Impressionen vom Fest 1988.

Manch ein Zuschauer fühlte sich in seine Jugendzeit zurückversetzt: Die damaligen Kicker des TSV noch rank und schlank, die vielseitigen Bläser des Posaunenchores mit Frisuren, die heute eher zum Schmunzeln anregen... Bürgermeister Karl-Friedrich Frese erinnerte zu Beginn an die Urkunde des Mainzer Erzbistumes vom 20. Juli 1238, in der „Fromoldskerke“ erstmals erwähnt werde. Schon vor zwei Jahren sei bei einem Treffen der Vereinsvorstände und bei einer Bürgerversammlung beschlossen worden: Das Jubiläum sei ein Grund, um 2013 zu feiern. Ziele des Jubiläumsfestes seien, das „Wir-Gefühl“ zu stärken, die historischen Wurzeln zu erkunden und „die Gemeinde nach vorn zu bringen“. In vielen Monaten hätten Ehrenamtliche ein Programm zusammengestellt – und nun stehe das erste Ereignis an: der Filmabend übers Jubiläumsfest 1988. Drei Videofilme über die Festwoche vom 28. Mai bis 5. Juni, den Heimatabend und den Festzug hatte die Gemeinde damals in Auftrag gegeben, Jürgen Helduser vom Verein „historisches und kulturelles Bromskirchen“ hat sie mit seinem Team digitalisiert und auf einer DVD zusammengefasst.

Er führte die insgesamt mehr als zwei Stunden langen Filme mit einem Beamer vor. In den Pausen zwischen den Filmen servierten Regine Frese und ihr Team heiße Würstchen und Kartoffelsalat.

„Das war toll, Jürgen“, sagte Frese nach den knapp dreistündigen Vorführungen. „Ich fand gut: Vor 25 Jahren haben alle mitgemacht, und heute Abend haben auch alle mitgemacht. Das ist doch ein guter Start in unser Dorfjubiläum.“

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