Hermann Cronau gestaltete Mundart-Nachmittag im Altenzentrum

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Ein Tänzchen in Ehren: Mit Mundartgedichten und Volksliedern erfreuten (von links) Heinrich Cronau, Hanni Wissemann und Hermann Cronau die Bewohner des Altenzentrums auf der Burg.

Bottendorf/Frankenberg. „Friehjohr, Somma, Härwest, Wenda“ - mit Gedichten und Liedern im Jahreskreislauf auf Bottendorfer Platt erfreute Hermann Cronau von der Mundartgruppe des Heimat- und Kulturvereins Bottendorf die Bewohner des Altenzentrums der Stiftung Hospital St. Elisabeth auf der Burg.

Musikalisch unterstützt wurde er dabei von Heinrich Cronau (Ernsthausen) und Karl-Hermann Völker (Wiesenfeld), die sich zu einem Akkordeon-Duo zusammen geschlossen hatten.

Der Leiter der Mundartgruppe aus dem „Därfche im scheene Namphetal“ berichtete von Arbeit und Festtagen, erzählte gemeinsam mit Heinrich Cronau vom Einsatz der Dreschmaschine früher und trank mit ihm, in Erinnerung an den Schmutz und Staub auf dem Dreschkasten, auch einen zünftigen Schnaps. Bei den Bewohnern des Altenzentrums wurden Erinnerungen an eigene Erlebnisse im Arbeitsalltag lebendig, sie durften sich dazu ihre Lieblings-Volkslieder wünschen. Sogar ein Tänzchen wurde gewagt: Hanni Wissemann, eine der vielen ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen des Seniorenheims, war in Battenfelder Tracht erschienen und forderte Hermann Cronau beim Schneewalzer auf. Sie hatte ebenfalls ein originelles Gedicht in der Mundart ihres Heimatdorfes mitgebracht.

Quelle: HNA

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