Frankenberger Bank spendet einen Defibrillator an den TSV Frankenberg

Herzsportler sind für Notfälle gerüstet

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Die Mitglieder der Herzsportgruppe des TSV Röddenau freuen sich über einen neuen Defibrillator, von links Abteilungsleiter Heinz Debus, TSV-Vorsitzender Sascha Wölk, Thomas Rampe von der Frankenberger Bank und Dr. Paul-Otto Nowak. Foto: Mark Adel

Frankenberg - Die Mitglieder der Herzsportgruppe tun Gutes für ihre Gesundheit, müssen aber auch auf Notfälle eingestellt sein. Vorgeschrieben ist unter anderem ein Defibrillator.

Im Falle eines Herzstillstands kann Patienten damit schnell geholfen werden. Die Mitglieder der Herzsportgruppe müssen ein solches Gerät bereithalten. Der alte Defibrillator war defekt.

Vorteil des neuen, von der Frankenberger Bank gespendeten Modells: Es kann leichter bedient werden, denn es „spricht“ mit dem Benutzer und teil mit, was zu tun ist - eine Fehlbedienung ist ausgeschlossen. Der Defibrillator kostet 1250 Euro. Thomas Rampe von der Frankenberger Bank übergab ihn am Montagabend an den TSV-Vorsitzenden Sascha Wölk und an Spartenleiter Heinz Debus. Als Ausstattung vorgeschrieben sind auch ein Notfallkoffer und ein EKG-Monitor.

Die Herzsportgruppe wurde 1993 als neue Abteilung des TSV gegründet. Sie war für Vereinsmitglieder gedacht, die an Herz-Kreislauf-Erkrankungen leiden oder Erkrankungen vorbeugen wollen. „Im Laufe der Jahre wurde der Zuspruch immer größer“, berichtete Heinz Debus. Mitglieder kommen aus einem Umkreis von 20 Kilometern nach Röddenau. Derzeit nehmen etwa 25 Frauen und Männer an den Übungsabenden teil. Die Kosten für die 36 Übungsabende im vergangenen Jahr betrugen 1980 Euro, die von den Krankenkassen übernommen wurden. (da)

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