Eine der ersten aktiven Feuerwehrfrauen im Kreis

Ute Hesse gab Leitungsfunktionen ab

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Aktiv für die Feuerwehr: Ute Hesse engagiert sich seit 30 Jahren in Haubern.

Haubern. Sie war eine der ersten aktiven Feuerwehrfrauen im Landkreis Waldeck-Frankenberg und eine der ersten Wehrführerinnen. In ihrem Heimatort Haubern hat Ute Hesse zudem fünf Jahre lang die Doppelfunktion als Wehrführerin und Vorsitzende des Feuerwehrvereins bekleidet. Nun zog sich die 49-Jährige aus der Vorstands- und Leitungsarbeit zurück.

Der HNA schilderte sie die Gründe und ihre Erfahrungen als Frau in der Feuerwehr. „Vor rund 30 Jahren waren Frauen bei der Feuerwehr untypisch“, erinnert sich Ute Hesse. „Mittlerweile ist es ja absolut normal, dass gut ein Drittel der Lehrgänge von Frauen besucht wird“, sagt sie.

Hesse blickt auf eine über 30-jährige Zeit bei der Feuerwehr Haubern zurück: 1983 bis 1987 war sie Schriftführerin, 20 Jahre lang war sie stellvertretende Wehrführerin und stellvertretende Vorsitzende und schließlich seit 2009 Vorsitzende und Wehrführerin in Personalunion. Wie berichtet, kandidierte sie in der jüngsten Jahreshauptversammlung nicht mehr für die Ämter.

„Eigentlich wollte ich schon vor fünf Jahren aufhören“, erzählt die Verwaltungsangestellte. Doch bei der Wahl des Vorsitzenden 2009 gab es keine Alternativen zu ihr, sodass sie sich „notgedrungen“ zur Verfügung stellte. Zum Ende ihrer Amtszeit sei sie nun allerdings überzeugt, „dass jüngere Kameraden ran müssen“: Sie ziehe sich nicht wegen „Überarbeitung“ aus der Vorstandsarbeit zurück, „sondern zum Wohle des Vereins. Damit er nicht einrostet, ist ein Wechsel im Vorstand immer gut“, sagt Hesse.

Wie berichtet, ist nun Jürgen Marx neuer Wehrführer und Johannes Frank neuer Vorsitzender.

Von Alexander Koch

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Quelle: HNA

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