Heute Filmvorführung über „Motorrad-Mythos Battenberg“

Erinnern mit Fotos, einem Film und vielen Zeitzeugen an die Battenberger Motorradrennen in den 1950er-Jahren: (von links) Rainer Bienhaus, Rudolf Steber, Karl-Ludwig Wagner, Reiner Gasse, Lothar Guth, Burkhard Becker und Kurt Biebighäuser. Foto: Hoffmeister

Battenberg. 60 Jahre nach den historischen Rennen auf dem „Battenberg-Ring“ wollen Rudolf Steber und Reiner Gasse heute mit einem Foto- und Filmabend in der Burgberghalle an das besondere Flair erinnern, das in der Nachkriegszeit zehntausende von Zuschauern zu Motorradrennen nach Battenberg lockte.

Rudolf Steber aus Berghofen ist ein exzellenter Kenner der Motorradwettkämpfe „Rund um Battenberg“ sowie auf dem „Battenberg-Ring“. Reiner Gasse aus Battenfeld hat im Jahr 1987 erstmals alle Zeitungsberichte der Jahre 1950 bis 1956 über die Battenberger Motorradrennen und veröffentlichte sie in der HNA-Wochenendserie „Ein Blick zurück“. Dadurch lernte er neben Rudolf Steber auch einige frühere Funktionäre, Rennfahrer und Mitglieder des MSC Battenberg kennen.

Rudolf Steber und Reiner Gasse haben keine Mühe gescheut: Sie haben viele ehemalige Rennfahrer und Zeitzeugen besucht und interviewt, zum Beispiel den heute 88 Jahre alten früheren Streckensprecher Jochen Luck, Alfred Noll, Karl-Heinz Winter, Gerhard Schneider (Battenberg) und den früheren Polizisten Manfred Bode aus Frankenberg. Viele „Ehemalige“ werden am 15. November in Battenberg persönlich anwesend sein. Die Filmemacher Günter Wack und Reiner Bienhaus haben bei Aufnahme und Schnitt ganze Arbeit geleistet.

Folgender Ablauf ist vorgesehen: Sänger aus Battenberg und Battenfeld werden den Abend musikalisch eröffnen. Danach werden etwa 100 historische Fotos rund um die Battenberger Motorradrennen gezeigt. Nach einer kurzen Pause wird der Film „Mythos Battenberg“ vorgeführt. Das Konzept dieses Filmes besteht aus historischen Szenen, verbunden mit einer Spurensuche. Los geht´s um 18.30 Uhr in der Battenberger Burgberghalle. Schirmherr ist Bürgermeister Heinfried Horsel.

Der Erlös des Abends wird je zur Hälfte dem Hospizverein Frankenberg und dem „Weißen Ring“ zukommen, der sich um Verbrechensopfer im Landkreis Waldeck-Frankenberg kümmert. (off)

Quelle: HNA

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