Mit Hilfsgütern an die rumänische Grenze: Arnold Polster unterstützt Flüchtlinge in Krisengebieten

Helferteam: Am frühen Mittwochmorgen startete der Frankenberger Arnold Polster (2. von links) mit einem voll beladenen Sprinter an die ungarisch-rumänische Grenze, um dort Flüchtlingen aus den Krisengebieten zu helfen. Helmut Reichmann (ganz links), Peter Eiderdanz und Norbert Polzer packten beim Einladen der Spenden kräftig mit an. Foto: mjx

Frankenberg. Heiligabend wird der Frankenberger Arnold Polster in diesem Jahr ganz allein auf der Straße verbringen – irgendwo zwischen Deutschland und der ungarisch-rumänischen Grenze.

Am frühen Mittwochmorgen ist der 68-Jährige mit einem Mercedes-Sprinter in Richtung Süd-Osteuropa aufgebrochen, das Auto bis zum Rand beladen mit Spenden und Hilfsmitteln für Flüchtlinge aus den Krisengebieten – immerhin im Wert von rund 10.000 Euro.

Knapp 3000 Kilometer wird Polster in den nächsten Tagen zurücklegen, voraussichtlich am Sonntag will er von seiner Hilfe-Tour wieder zurück in Frankenberg sein.

Schon seit Jahren arbeitet der Frankenberger ehrenamtlich für die Habsburg-Stiftung, die sich der Beseitigung sozialer Missstände insbesondere in Ungarn widmet. Für diese Tätigkeit war Polster 2008 mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet worden.

Am vergangenen Samstag erhielt er den Hilferuf eines ungarischen Freundes, der sich um Flüchtlinge in unmittelbarer Nähe der ungarisch-rumänischen Grenze kümmert. Es fehle vor allem an Hilfsmitteln und Medikamenten, lautete der Ruf. (mjx)

Was alles auf die Reise ging und wer Unterstützung geleistet hat, lesen Sie in der gedruckten Mittwochsausgabe der HNA Frankenberger Allgemeine.

Quelle: HNA

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