Hirsch von Auto erfasst: Polizei muss verletztes Tier erschießen

Viermünden. Ein Hirsch ist am frühen Donnerstagmorgen von einem Auto auf der B 252 bei Viermünden erfasst worden. Das Tier wurde dabei so schwer verletzt, dass ein Polizist es erschießen musste. Der Autofahrer blieb bei dem Wildunfall unverletzt.

Der 57 Jahre alte Mann aus der Großgemeinde Vöhl befuhr gegen 5 Uhr die Bundesstraße von Korbach kommend in Richtung Frankenberg. Am Ende einer langen Geraden, gut einen Kilometer hinter dem Abzweig nach Viermünden, sprang dem Vöhler ein Hirsch direkt vor das Auto - der Mann erfasste das Tier frontal mit seinem Ford Fiesta.

Weil die Polizei keinen Jäger erreichte, der den verletzten Hirsch von seinen Qualen hätte erlösen können, musste ein Polizeibeamter das Tier mit der Dienstwaffe erschießen. Den Angaben zufolge handelte es sich um einen Zwölf-Ender.

Der Fiesta war nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Den Schaden an dem älteren Wagen gab die Frankenberger Polizei mit 2000 Euro an. www.112-magazin.de

Quelle: HNA

Rubriklistenbild: © dpa

Mehr zum Thema

Kommentare