Heinz Berg und Karl-Heinz Bastet haben zum Louisendorfer Jubiläum eine Festschrift erstellt

Historie, Alltag und Menschliches

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Heinz Berg (links) und Karl-Heinz Bastet haben gemeinsam eine Festschrift zum 325-jährigen Bestehen des Dorfes verfasst. Während Berg das Dorfleben der vergangenen 25 Jahre porträtiert hat, aktualisierte und ergänzte Bastet die Familienporträts der existierenden Chronik aus dem Jahr 1988. Foto: Andrea Pauly

Frankenau-Louisendorf - Sie ist 114 Seiten stark und eine besondere, persönliche Ergänzung zur Louisendorfer Chronik, die vor 25 Jahren zum 300-jährigen Bestehen des Hugenottendorfes erschienen ist: die Festschrift. Rechtzeitig zum großen Fest am Wochenende ist sie aus der Druckerei gekommen.

„Ein Hugenottendorf auf dem Weg ins 21. Jahrhundert“ - so lautet der Untertitel der Festschrift zum Jubiläum „325 Jahre Louisendorf“. Und der Name passt: In der Festschrift steht nicht die ferne Vergangenheit im Fokus, sondern das Louisendorfer Alltagsleben in der jüngeren Vergangenheit und Gegenwart.

Dennoch beinhaltet die Festschrift natürlich auch einen Rückblick auf die Entstehung und Entwicklung Louisendorfs. Das ist auch sinnvoll, weil die Chronik von 1988 mittlerweile vergriffen ist und auch nicht neu aufgelegt werden soll.

„Aber in den letzten 25 Jahren ist in Louisendorf viel geschehen. Das sollte in anschaulicher und einfacher Sprache dargelegt werden“, sagt Heinz Berg. Seine Absicht sei es gewesen, die Menschen, die das Dorfleben in dieser Zeit mitgestaltet haben, zu Lebzeiten zu dokumentieren.

Der Titel des ersten Teils der Festschrift lautet deshalb „25Jahre lebendiges Louisendorf“. Heinz Berg zeigt darin die Menschen, die sein Heimatdorf in dieser Zeit geprägt haben und heute noch prägen. Im zweiten Teil, den Karl-Heinz Bastet beigetragen hat, geht es um die Entwicklung der ursprünglichen Parzellen bis heute. Mehrere Hundert Stunden haben die beiden Männer für dieses Werk investiert.

Die neue Festschrift wird am Freitagabend im Festzelt nach dem Festvortrag von Dr. Renate Buchenauer und den Grußworten vorgestellt. Sie kos-tet 10 Euro und ist in einer Auflage von 500 Stück erschienen. (apa)

Den ausführlichen Bericht lesen Sie in der Mittwochausgabe der Frankenberger Zeitung.

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