675 Jahre Rosenthal

Historie, Technik und Handwerk

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Große Pläne: Sandra Hesse und Ludwig Müller präsentieren mit den Kommissionsmitgliedern Hans Waßmuth, Erich Kirchhainer, Gerhard Koch, Michael Lerch, Thomas Hiepe und Christian Nell den Flyer zum stehenden Festzug am 6. September in Rosenthal.

Rosenthal - Mit mehr als 75 Ständen und einem bunten Programm auf zwei Bühnen feiern die Rosenthaler am Sonntag, 6. September, den Höhepunkt der Feierlichkeiten zum Stadtjubiläum.

Rosenthal. Beim Stehenden Festzug zum Jubiläum „675 Jahre Stadt Rosenthal“ präsentieren sich von 10.30 bis 18 Uhr viele Rosenthaler Gruppen und Vereine, aber auch Aussteller aus der gesamten Region in Rosenthals Straßen.

Um 9.30 Uhr beginnt der Tag mit einem Festgottesdienst in der evangelischen Kirche. Dort gibt es um 12 Uhr auch eine Kirchenführung. Um 11 Uhr findet auf der Bühne am Rathaus die feierliche Eröffnung des stehenden Festzugs mit Bürgermeister Hans Waßmuth und Ehrengästen statt. Musikalisch wird diese Eröffnung von den Rosenthaler Musikanten begleitet.

„In den Straßen der Altstadt präsentieren wir Markttreiben und Bühnenprogramm und es freuen sich zahlreiche Aussteller und Akteure auf Besucher aus nah und fern“, kündigt Bürgermeister Hans Waßmuth an. Er steht an der Spitze der städtischen Kommission, die die Feierlichkeiten koordiniert. Die Hauptorganisation für den Stehenden Festzug liegt bei Ludwig Müller und Sandra Hesse. „Unter Mithilfe von Ute Dersch haben wir einen Flyer erstellt, der nun auch schon im Vorfeld in der Region verteilt wird“, sagt Sandra Hesse. Dort sind neben den beiden Bühnen alle 78 Stände eingezeichnet. Dabei handelt es sich nicht nur um Verkaufsstände, sondern auch um Aktionsflächen.

So gibt es beispielsweise am Dammrasen mehr als 40 historische Traktoren zu sehen. Harald Möscheid, Andreas Waßmuth und zahlreiche begeisterte Schlepperfreunde zeigen Fahrzeuge, die älter als 30 Jahre sind. Ebenfalls am Dammrasen präsentieren die „Steeklopper Mornshausen/D“ Arbeiten im Steinbruch. Die Hinterländer haben in den vergangenen 25 Jahren an zahlreichen Hessentags-Festzügen teilgenommen und haben unter anderem eine original Kipperbude und eine Lore mit einem drei Tonnen schweren Diabasstein auf ihrem Motivwagen.

Frank Kleinwächter präsentiert Holzschnitzarbeiten mit der Motorsäge, der Heimatverein Laisa ist mit einem mobilen Webstuhl dabei, Drechselarbeiten und eine Korbflechterei sind zu sehen. In der Alte Schule sind das Schulmuseum und die Ausstellung „Kindheit in Rosenthal“ geöffnet. Zahlreiche Stände rund um den historischen Stadtkern laden zum Schauen, Bummeln, Kaufen, Essen und Trinken ein.

Vortrag über die Geschichte der Stadt am Freitag

Jung und Alt sind an verschiedenen Stationen zum Mitmachen und Ausprobieren eingeladen. Rosenthaler Vereine sorgen für Verpflegung und stellen ihre Angebote vor.

Dazu gibt es zwei Bühnen mit Vorführungen, beispielsweise durch die örtlichen Chöre und Tanzgruppen. Auch die Pustinetten - der Chor des städtischen Kindergartens - und die Landjugendgruppen aus Rosenthal, Laisa und Geismar gestalten ein abwechslungsreiches Programm (siehe Kasten).

Im Vorfeld des Stehenden Festzugs gibt es am Freitag, 4.September einen Vortrag mit dem Historiker Armin Sieburg. Um 19 Uhr referiert der pensionierte Archivar des Hessischen Staatsarchivs Marburg über „Rosenthal im Wandel der Geschichte“.

An diesem Abend wird auch die Bilderausstellung mit alten Ansichten der Stadt erstmals zu sehen sein. Umrahmt wird die Veranstaltung in der Gaststätte Zeus von Beiträgen des Rosenthaler Männergesangvereins und der Rose Valley Singers.(jj)

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