Schild auf dem Burgberg informiert Spaziergänger über „Blumenthals Braunsteingrube“

Historischer Bergbau mit einer Rutsche

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Battenberg - An über 20 Geostationen im Geopark Grenzwelten werden Spaziergänger über Besonderheiten der jeweiligen Region informiert. Ein neues Schild wurde auf dem Burgberg angebracht.

Auf dem Burgberg beim „Tempelchen“ steht ein neues Informationsschild. Die Tafel markiert eine weitere Geostation im Landkreis Waldeck-Frankenberg. Unter dem Titel „Blumenthals Braunsteingrube“ wird die Bergwerks-Historie am Burgberg beschrieben. Zur Übergabe kamen Battenbergs Bürgermeister Heinfried Horsel, Norbert Panek vom Projektbüro Geopark und Wilfried Morgenroth von der Sparte Bergbau des Heimat- und Kulturvereins. Die Aufstellung des Schildes war von Mitgliedern des Projekts „Zukunftssicherung Battenberg“ angeregt worden.

Hausberg der Battenberger

Bürgermeister Horsel dankte Projektleiter Norbert Panek für die Förderung der Aktivitäten der Bergbausparte und für das Aufstellen des Informationsschilds. Der Burgberg sei der Hausberg der Battenberger. Viele Spaziergänger würden die Waldwege mit den zahlreichen Aussichtspunkten nutzen. Durch das Hinweisschild könnten die Besucher nun viel Wissenswertes erfahren.

Vor rund 160 Jahren gab es beim „Tempelchen“ eine sogenannten Kandelanlage. Mit Hilfe der etwa 180 Meter langen „Rutsche“ wurde der abgebaute Braunstein zur Wäsche an den Hainbach geschüttet. Die Spuren sind noch heute anhand der freien Hangstellen zu erkennen. Der Vorgang wird mit Text und Bild beschrieben.

Rund 20 Geostation-Schilder – davon zwei in Battenberg – sind im Landkreis Waldeck-Frankenberg schon aufgestellt, berichtete Panek. Vermittelt werden auf ihnen Besonderheiten der Region. Der Burgberg bietet laut Panek mehrere Stellen, die in den Blickpunkt gestellt werden könnten.

Die Sparte Bergbau im Heimat- und Kulturverein hat die Pflege-Patenschaft für den Burgberg mit der Kellerburg übernommen. Hauptsächlich wird der Burgbergstollen als Besucherbergwerk betreut. Geachtet wird auch auf die Sauberkeit auf den Waldwegen und auf dem Kellerburg-Vorplatz.

Die Aufstellung der Geostation-Informationsschilder wurde von der Sparte unterstützt. Eine weitere Geostation-Information ist an der alten Wache nahe dem Hochbehälter geplant. (ph)

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