Versuch im Frankenberger Land

HNA-Test: Wie gut funktionieren Tank-Apps?

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Frankenberger Land. Tank-Apps fürs Handy oder Tablet versprechen, den günstigsten Spritpreis herauszufinden. Die HNA hat in Frankenberg und Umgebung „Mehr Tanken", eine der meist genutzen Apps, getestet. Das Ergebnis: bis auf kleinere Ausreißer positiv.

Die App zeigt Tankstellen in der Umgebung des Benutzers an. Aufgelistet sind die jeweiligen Adressen und die Preise für Benzin, Diesel, E10, Super Plus und so weiter. Ein Beispiel: An der Aral-Tankstelle in der Röddenauer Straße in Frankenberg zeigt die App als Preis für E10 1,55 Euro an. Ein Blick auf die Preistafel verrät: Das stimmt.

Auch an der Avia-Tankstelle in derselben Straße gibt die App zuverlässig Auskunft. Die Tankstellen-Besitzerin selbst muss hier nichts tun, um die Preise zu übermitteln. Das funktioniert in der Regel automatisch. „Sobald sich an der Preistafel etwas ändert, werden die Daten online an die Markttransparenzstelle weitergegeben“, erklärt Susanne Gritsch, Leiterin der Tankstelle.

Das ist eine Einrichtung des Bundeskartellamts, die dafür sorgen soll, für die Kunden mehr Transparenz bei den Benzinpreisen zu schaffen. Außerdem hat das Kartellamt darüber die Möglichkeit, die Preisentwicklung zu beobachten. Die Apps erfahren die Preise von der Markttransparenzsstelle, durch Benutzer, die sie melden, durch eigene Recherche und von den Tankstellen selbst. Ein kleines Symbol neben dem Preis verrät jeweils die Quelle der Recherche.

Von Marc Hörcher und Kevin Hildebrand 

Wo die App nicht stimmte und welchen kleinen Fehler sie hat, lesen Sie in der gedruckten Donnerstagsausgabe der HNA Frankenberger Allgemeine.

Quelle: HNA

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