Hochzeitschaos: 300 lachten bei Theater in Frankenau

+
Gaben auf der Bühne ihr Bestes: Kurt Schelberg (links) als Opa und Günter Muhr (rechts) als Vater des zukünftigen Bräutigams. Die Haushälterin des Pfarrers (Ingeborg Schäfer-Tönges) kann angesichts des Outfits der beiden nur mit dem Kopf schütteln.

Frankenau. Sie hatten alles so schön geplant: Ohne ihre streitbaren Familien wollten Mark (Eckhard Ruhwedel) und Ute (Claudia Schmermund) heiraten. Dass alles ganz anders kam, erlebten nicht nur die beiden Verliebten, sondern auch mehr als 300 Zuschauer.

Diese waren bei der Premiere des Stücks „Oh Gott, die Familie“, das die Theatergruppe des TSV Frankenau am Freitag in der Kellerwaldhalle aufführte, Zeuge einer rundum chaotischen und urkomischen Hochzeitsvorbereitung.

Es gelang den Laiendarstellern, die den Schwank in drei Akten unter der Regie Annette Ruhwedels einstudiert hatten, das Publikum viele Male zum Lachen zu bringen. Vor allem im ersten Teil des Theaterstücks und im dritten Akt war die Stimmung in der Halle angesichts der turbulenten Szenen auf der Bühne auf dem Siedepunkt.

Gerade Ute Kümmel, die als aufbrausende Hüttenwirtin dem angehenden Brautpaar und den Familienmitgliedern, die zuvor unangekündigt in der Hütte aufgetaucht waren, Zucht und Ordnung beizubringen versuchte, ging in ihrer Rolle absolut auf.

Bilder der Premiere

Theaterstück in Frankenau: "Oh Gott, die Familie"

Von Philipp Daum

Mehr lesen Sie in der gedruckten Sonntagsausgabe der HNA Frankenberger Allgemeine

Quelle: HNA

Kommentare