Einsatzkräfte mussten Feuer nahe des Schützenhauses in Herbelhausen löschen

Holz brannte lichterloh

Lodernde Flammen: Dieses Feuer mussten die Feuerwehrleute aus Herbelhausen und Gemünden bekämpfen. Durch ihren schnellen Einsatz verhinderten sie einen Flächenbrand. Fotos: nh

Gemünden. Zwei Einsätze innerhalb weniger Stunden musste die Gemündener Feuerwehr bewältigen: Erst mussten die Einsatzkräfte bei einem Verkehrsunfall nahe der Struthmühle zwei eingeklemmte, schwer verletzte Personen aus ihrem Auto befreien (HNA berichtete), dann wurden sie von der Leitstelle wegen eines Flächenbrandes in der Nähe der Grillhütte des Schützenhauses bei Herbelhausen alarmiert.

Beim Eintreffen der Löschfahrzeuge der Gemündener Feuerwehr brannte ein wild aufgeschütteter Holzhaufen mitten in der kleinen Waldlichtung oberhalb der Grillhütte lichterloh.

Die Feuerwehr aus Herbelhausen-Ellnrode war bereits mit neun Einsatzkräften vor Ort. Mit Unterstützung der Kameraden der Gemündener Feuerwehr konnten sie ein weiters Übergreifen der Flammen auf die Waldlichtung verhindert werden. Die Feuerwehr Gemünden war mit drei Einsatzfahrzeugen an der Brandstelle.

Durch die schnelle Hilfe eines Einwohners aus Herbelhausen, der seinen Radlader für die Aktion zur Verfügung stellte, konnten die Feuerwehrleute das aufgeschichtete Holz innerhalb weniger Minuten auseinander zu ziehen und letztlich ablöschen.

Bei der Wasserversorgung wurden die Feuerwehren von ortsansässigen Landwirten unterstützt: Sie brachten mit ihren Wasserfässern weiteres Löschwasser zur Einsatzstelle , um das Erdreich mit ausreichend Feuchtigkeit nachhaltig zu bewässern.

„Bei der Trockenheit der vergangenen Tage hätte sich dieser Brand ohne weiteres zu einem Waldbrand entwickeln können“, sagte Harald Stehl, der Pressesprecher der Gemündener Feuerwehr.

Der Gemündener Feuerwehrmann richtete daher auch die Bitte an die Bevölkerung, keine offenen Feuer im Wald und auch nicht in Waldnähe zu entfachen. (mjx)

Quelle: HNA

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