Land würdigt langjähriges Engagement von fünf Kommunalpolitikern

Horsel: „Diese Personen sind Vorbilder“

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Fünf langjährige Kommunalpolitiker sind mit dem Landesehrenbrief ausgezeichnet worden: Vorne von links Norbert Specht, Uwe Weiß, Wolfgang Stein, Werner Strieder und Bernd Strieder. Die Ehrungen nahmen Bürgermeister Heinfried Horsel (hinten rechts) und Par

Battenberg-Frohnhausen - Für ihr jahrzehntelanges Engagement haben fünf Kommunalpolitiker am Freitag den Landesehrenbrief erhalten.

Bürgermeister Heinfried Horsel überreichte mit Stadtverordnetenvorsteher Heinz-Günther Schneider Urkunden und Anstecknadeln während der Jahresabschlusssitzung des Stadtparlaments in Frohnhausen.

Die Auszeichnung erhielten Wolfgang Stein, Norbert Specht und Uwe Weiß aus Dodenau sowie Bernd Strieder und Werner Strieder aus Frohnhausen. „Diese Personen sind Vorbilder“, sagte Horsel. „Unser Gemeinwesen braucht solche aktiven Menschen.“ Alle Geehrten seien nicht nur in der Politik, sondern auch in Vereinen engagiert.“

Uwe Weiß wurde als 22-Jähriger in den Dodenauer Ortsbeirat gewählt - das war 1981. Dem Gremium gehörte er bis 2006 an. Von 1995 bis 2011 gehörte er der Stadtverordnetenversammlung an, deren Vorsitzender er von 2001 bis 2011 war. In der laufenden Wahlperiode ist der CDU-Politiker ehrenamtlicher Stadtrat.

Norbert Specht war von 1985 bis 1989 Mitglied des Ortsbeirats in Dodenau. Von 1989 bis 2011 gehörte er der Stadtverordnetenversammlung an und war auch Fraktionschef der Bürgerliste Dodenau. Auch er ist in dieser Wahlperiode Mitglied des Magistrats.

Wolfgang Stein gehörte von 1989 bis 1997 und seit 2001 dem Ortsbeirat in Dodenau an. Seit 2005 ist er Ortsvorsteher. Mitglied im Parlament ist er seit 1993, in der laufenden Amtszeit ist er Fraktionsvorsitzender der Bürgerliste Dodenau.

Bernd Strieder ist schon seit 1989 Mitglied des Ortsbeirats in Frohnhausen. Seit 1990 ist er Ortsvorsteher.

Werner Strieder, ebenfalls aus Frohnhausen, vertritt seit 1989 die Bürgerliste Laisa/Frohnhausen/Berghofen in der Battenberger Stadtverordnetenversammlung.

Zum Ende jedes Jahres sollen Kommunalpolitiker geehrt werden, die mindestens zehn Jahre ehrenamtlich engagiert sind. 19 erfüllen diese Kriterien. „Bei der nächsten Wahl muss der Generationswechsel erfolgen“, mahnte Stadtverordnetenvorsteher Heinz-Günther Schneider. „Es ist wichtig, dass junge Leute frühzeitig Verantwortung übernehmen.“

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