Magistrat und Parlament wollen Einrichtung

Hospiz: Es gibt schon Gespräche

Frankenberg. Die Frankenberger Stadtverordneten haben sich in ihrer Sitzung am Donnerstag in der Ederglandhalle einstimmig für ein stationäres Hospiz in Frankenberg ausgesprochen. Eine entsprechende Anfrage hatte die SPD-Fraktion ins Parlament eingebracht.

Sterben und Tod dürfe nicht verdrängt werden, sondern müsse ein Bestandteil des Lebens in Frankenberg sein, begründete die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Daniela Neuschäfer die Vorstellungen der Sozialdemokraten: „Sterbende sollen würdig ihre letzten Wochen und Tage dort verbringen, wo sie sich wohlfühlen können und eine adäquate Hilfe erhalten“, sagte Neuschäfer.

Dass er in Sachen „Stationäres Hospiz“ schon Gespräche mit dem Frankenberger Hospizverein, seiner Vorsitzenden Christl Weimann und auch mit Landrat Dr. Reinhard Kubat geführt habe, sagte Bürgermeister Rüdiger Heß. Er appellierte an die heimischen Kreistagsabgeordneten, sich in diesem Kreisgremium für einen Standort Frankenberg für ein stationäres Hospiz einzusetzen. Derzeit werde bereits geprüft, wie eine Trägerschaft für eine solche Einrichtung aussehen könne. Heß: „Wir werden uns um ein stationäres Hospiz für Frankenberg bemühen.“ (zgm)

Quelle: HNA

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