Gemündener Brandschützer in der tschechischen Hauptstadt unterwegs

Der Hradschin und Prags Feuerwache

+
Mitglieder der Gemündener Feuerwehr haben die Goldene Stadt besucht.

Gemünden - Die Vereinsfahrt der Gemündener Feuerwehr führte die Brandschützer nach Prag. 34 aktive und passive Mitglieder im Alter von 19 bis 77 Jahren erkundeten die Goldene Stadt an der Moldau.

Bereits auf der Fahrt in die tschechische Hauptstadt quer durch das Erzgebirge stand ein Besuch von Karlsbad auf dem Programm. Wegen starken Regens allerdings musste die geplante Stadtführung abgebrochen werden. Dennoch gewann die Reisegruppe einen Eindruck von der schönen Kurstadt mit ihren berühmten Kolonnaden.

Die nächsten zwei Tage lernten die Brandschützer von der Wohra bei schönstem Spätsommerwetter sowohl mit dem Bus als auch zu Fuß die tschechische Hauptstadt kennen. Sie wanderten durch die zauberhaften Gassen der Altstadt und erklommen den Hradschin. Auf der Prager Burg erlebten sie die feierliche Wachablösung und blickten von oben auf die deutsche Botschaft, die im Jahr 1989 vielen Menschen Zuflucht geboten hatte.

Auf der berühmten Karlsbrücke ließen sich sechs junge Gemündener als Karikatur zeichnen und hatten riesigen Spaß dabei. Auch ein Besuch bei den Kameraden der Feuerwehr durfte nicht fehlen. Bei einer einstündigen Führung lernten die Brandschützer die „Feuerwehrstation sieben in Prag fünf“ kennen. Die freiwilligen Brandschützer hatten Glück, dass die Berufsfeuerwehrleute während des Besuchs keinen Einsatz hatten und so alle Fragen geduldig beantworteten. Der Gemündener Vorsitzende Thomas Böhme bedankte sich bei den tschechischen Kameraden mit einem kleinen Geschenk.

Auf der schönen Moldau

Ein Höhepunkt der Reise war die abendliche Schiffsfahrt auf der Moldau mit gutem Essen und Musik. Die Sterne am Himmel strahlten mit den beleuchteten Bauwerken und einem Feuerwerk um die Wette und zauberten eine besondere Atmosphäre über die Stadt. Am letzten Abend der Reise feierten die Teilnehmer in einem 500 Jahre alten Brauhaus.

Während der Heimreise wurde in Pilsen schließlich eine große Brauerei besichtigt - viele ließen sich das „Pilsener Urquell“ schmecken.

Kommentare