Vortrag beim traditionellen Frühstückstreffen der Rosenthaler Landfrauen

Humor hilft häufig weiter

Das Frühstücksteam: (von links) Annemarie Salzmann, Maria Engel, Katharina Ferber, Marianne Waßmuth, Johanna Mengel, Eva Golde und Anita Noll. Foto: Moniac

Rosenthal. 55 Rosenthaler Landfrauen erfreuten sich am gemeinsamen Frühstück in der Sport- und Kulturhalle, das schon seit sieben Jahren zum festen Bestandteil des Vereinsprogramms gehört. Um ausreichend süße und herzhafte Leckereien sowie Kaffee, Tee und Orangensaft hatte sich das siebenköpfige Frühstücksteam gekümmert, das für die Vorbereitungen den kräftigen Beifall der Vereinkolleginnen einheimste. Anita Noll vom Vorstand begrüßte alle Teilnehmerinnen mit einem Gedicht und guten Wünschen zum neuen Jahr.

Lateinischer Ursprung

Nach der Stärkung kam Berit Hartmann, Pfarrerin in Marburg-Ginseldorf und Bürgeln, zum eigentlichen Thema des Vormittags, nämlich dem Humor. Der entwickele sich, wie man nach dem Ausspruch von Otto Julius Bierbaum wisse, vor allem dann, „wenn man trotzdem lacht“, sagte sie. Das Wort „Humor“ selber stamme aus dem Lateinischen und bedeute „Flüssigkeit“. Nach mittelalterlicher Anschauung hätten die Körpersäfte das Wohlbefinden und die Stimmung des Menschen bedingt. Heute sei die Menschheit wohl einhellig der Meinung, dass Humor etwas Positives, Gutes sei, denn er helfe, mit den Missgeschicken des Alltags leichter umzugehen.

Auch die Bibel enthalte dazu viele Beispiele, sagte die Referentin. So lache Gott über die Frevler, die sich über ihn lustig machten, und Sarah und Abraham hätten ihren Sohn „Isaak“ genannt, was „das Lachen“ bedeute.

In fast jeder Lebenssituation könne gelacht werde, erklärte Hartmann, auch wenn das Lachen über ein Missgeschick wohl eher bitter ausfalle und das Auslachen anderer bei deren Pech nicht schön sei. In vielen Lage sei Lachen hilfreich und tröstend, selbst im Angesicht des Todes, wenn etwa in Trauergesprächen an das Leben des Verstorbenen erinnert werde.

An den Dingen erfreuen

„Nehmen Sie das Leben mit Humor“, empfahl die Pfarrerin, die ihren Vortrag mit Gesang und Gitarrenspiel begleitete, „und erfreuen Sie sich an den Dingen des Lebens.“ (zmm)

Quelle: HNA

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