Jäger wollen Tierhalter sensibilisieren

Hunde anleinen in Feld und Wald

Kaum zu erkennen: Das Foto zeigt ein Rehkitz, das im Rahmen einer Wildrettungsaktion entdeckt wurde. Tief ins Gras geduckt könnte es Opfer unangeleinter Hunde werden. Foto: Kalden

Frankenberg. Als Vorsitzender der Jägervereinigung Frankenberg bittet der Forstbeamte Heinrich Engelhard die Hundehalter, in Feld und Wald ihre Hunde angeleint zu führen. Zur Zeit haben oder bekommen unter anderem noch Rehe, Hirsche, Feldhasen und Rebhühner ihre Jungen, die sie oft in Waldnähe im Gras ablegen.

Nimmt ein Hund Witterung von diesem Jungwild auf, ist nicht auszuschließen, dass auch bei braven Hunden der Jagdtrieb ausbricht und das Jungtier hetzt oder gar reißt. Jedes Jahr kommt so durch Hunde Jungwild um, was für Hundehalter meist mehr als nur unangenehm ist.

Tierschutz sollte durch Anleinen auch durch Hundehalter gepflegt werden, fordern die Jäger. (zqa)

Quelle: HNA

Kommentare