Hundesteuer: Deutliche Unterschiede im Kreis

Waldeck-Frankenberg. Hunden wird am morgigen Sonntag eine besondere Ehre zuteil. Bundesweit wird der Tag des Hundes begangen. Für die Kommunen in Waldeck-Frankenberg ist die Hundesteuer wegen der angespannten Haushaltslage mittlerweile eine nicht unerhebliche Einnahmequelle.

Sie können die Höhe dieser direkten Steuer auf Basis einer eigenen Hundesteuersatzung frei festlegen. Die HNA hat sich in den größeren Städten einmal umgehört und unter anderem herausgefunden, dass es deutliche Unterschiede bei der Höhe der Steuer gibt.

In Korbach sind 1187 Hunde gemeldet. Dort müssen die Hundehalter von den befragten Städten am meisten für ihre Vierbeinder bezahlen: Für den ersten Hund erhebt die Kreisstadt 60 Euro Hundesteuer, der zweite Hund kostet 90 Euro im Jahr. Ab dem dritten und jedem weiteren Hund sind es 120 Euro gezahlt.

Für „gefährliche Hunde“ werden 324 Euro verlangt, heißt es in der Finanzabteilung. Das trifft derzeit für zwei Tiere im Korbacher Stadtgebiet zu. In Korbach werden Hunde als gefährlich eingestuft, wenn sie sich als bissig erwiesen oder Wild angefallen haben.

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Quelle: HNA

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