Honigbienen in Frankenberg

Imker präsentieren ihr süßes Hobby

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Horst Merle und Horst Viehmeyer (von links) haben die Honigwaben vom Wachs befreit und zeigen, wie der frische Bienenhonig aus den Waben tropft.Fotos: Frank Seumer

Frankenberg - "Honig kann man importieren - Bestäubung nicht" lautet das Motto der Frankenberger Imker. Am Wochenende haben sie ihr süßes Hobby beim Wochenmarkt und beim Aktionstag in der Marburger Straße präsentiert.

Die Imkerei besitzt eine große Bedeutung für den Naturhaushalt und die Gesundheit. Immer mehr Menschen erkennen den Wert naturbelassener Honigprodukte und die Bestäubungsleistung der Honigbienen. Der Frankenberger Imkerverein nahm in den vergangenen Jahren viele Neuanfänger auf.

Viele junge Männer und Frauen beschäftigen sich mittlerweile mit der Bienenhaltung. Dem Verein gehören derzeit 85 Mitglieder mit rund 600 Bienenvölkern an. „Wir betrachten es als unsere Aufgabe, Menschen an die Imkerei heranzuführen, ihnen das Wissen über den Umgang mit Bienen, die Gewinnung und Verarbeitung von Bienenprodukten zu vermitteln“, sagte Martin Funk.

Am Samstagvormittag boten die Imker bei der Monatsaktion am Wochenmarkt viele Kostproben von Honigprodukten: Nuss-Honig-Aufstrich, Dill-Honig-Merrettich-Dip, Honigkuchen oder Quark mit Knusper-Müsli. Auf großes Interesse stießen ein Schaubienenvolk und das Imkermobil.

Zum bundesweiten „Tag der deutschen Imkerei“ präsentierten sich die Bienenhalter am Sonntag am Berufsförderungswerk für Handwerk und Industrie (BFHI) in der Marburger Straße. Neben einem Blick ins offene Bienenvolk unter fachkundiger Leitung haben Horst Merle und Horst Viehmeyer Honig geschleudert.

von Frank Seumer

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