Beschilderung der Wege soll trotzdem reduziert werden

Immer wieder verlaufen sich Wanderer im Wald

Wanderer im Wald.

Frankenberger Land. Auf Waldwegen im Frankenberger Land verlaufen sich immer wieder Wanderer, Nordic-Walker und Pilzsammler. Tourismusbüros und Wandervereine wollen die Zahl der markierten Wege aber nicht erhöhen. Im Gegenteil.

„Wir wollen Qualität statt Quantität“, sagt Silvia Fries von der Ederbergland-Touristik. „Es kommt nicht mehr darauf an, so viele Wanderwege-Kilometer wie möglich zu haben.“

Es passiere häufiger, dass sich Leute im Wald verlaufen, berichtet Eberhard Normann, Leiter des Forstamtes Burgwald. „Die biegen an zwei, drei Kreuzungen ab und wissen auf dem Rückweg nicht mehr, aus welcher Richtung sie gekommen sind.“ Alle Wege auszuschildern, führe aber zu nichts, meint er.

Auch die Polizei wird immer wieder mal von Menschen angerufen, die sich im Wald verlaufen oder dorthin mit dem Navi verfahren haben. „Wer auf nicht öffentlichen Wegen unterwegs ist, darf nicht auf eine Beschilderung warten“, sagt Kreis-Polizeisprecher Volker König.

Für die Beschilderung der Waldwege in der Region sind die Ederbergland-Touristik und der Burgwald-Touristservice sowie heimische Wandervereine und ehrenamtliche Wegepaten zuständig. „Wir sind schon dabei, Schilder zu reduzieren, weil es zu viele werden“, sagt Fries. Statt dessen wird auf Premiumwanderwege gesetzt: ausgewählte Strecken, die landschaftlich besonders reizvoll sind und sowohl Einheimische als auch Touristen zum Wandern ohne Karte einladen sollen.

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Quelle: HNA

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