Infobus der Landesregierung auf dem Frankenberger Obermarkt

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Zeigen, wie Photovoltaik funktioniert: Andre Werter, Jürgen Kotz, Jonas Dorn und Viktoria Klemm.

Frankenberg. Wieviel Sonnenenergie steckt in einer Tasse Filterkaffee? Diese und andere Fragen rund um das Thema erneuerbare Energien wurden am Freitag im interaktiven Infobus am Frankenberger Obermarkt beantwortet.

Der Bus der Landesregierung befindet sich auf einer 1400 Kilometer langen Tour quer durch Hessen. „Ziel ist es, den Bürgern die Chance der Energiewende praktisch und anschaulich aufzuzeigen.“, heißt es in einem Infoblatt.

Schon vor dem Bus werden die Besucher zum Mitmachen angeregt. Gezeigt wird, wie Stromerzeugung funktioniert. Dazu stehen vier kegelförmige Glasgeräte bereit. Hält man diese gegen die Sonne, wird je nach Menge des einfallenden Lichts, mittels Photovoltaikzellen, ein Signalton erzeugt.

Daneben steht ein Standfahrrad. Mit dem Standfahrrad kann getestet werden, wie viel Kraft notwendig ist, um selbst Strom zu erzeugen. Wer tritt, sieht auf dem Nebentisch Glühbirnen leuchten. Bei ein bis zwei Watt ist der Wiederstand gering. Richtig schwer wird es, wenn man einen großen Fernseher antreiben will.

„Das ähnelt dann schon einem Steilhangtraining“ sagt Viktoria Klemm. Sie berät die Besucher am Infobus. Im Businneren befindet sich ein weiteres Exponat. Holzfaser und Mineralwolle werden dort in einem Schaukasten erwärmt. Wieviel Wärme von welchem Material gehalten wird, kann man durch gleichzeitiges berühren von zwei eingelegten Bronzeplatten spüren. Der Unterschied beträgt drei Grad.

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Quelle: HNA

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