Frankenberg

Informationsheft über den Schlaganfall

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- Frankenberg (r). Mitglieder des Kreiskrankenhauses und der Selbsthilfegruppe „Schlaganfallpatienten“ Frankenberg haben in Gemeinschaftsarbeit eine Neuauflage der hauseigenen Schlaganfallbroschüre herausgegeben.

Das farbig illustrierte Heft soll Betroffenen und Angehörigen wichtige Informationen über das Krankheitsbild des Schlaganfalls und über die Abläufe im Krankenhaus geben. Sie wurde von der Selbsthilfegruppe mithilfe von Spenden finanziert. Für die Betroffenen ist sie kostenlos. Am Kreiskrankenhaus Frankenberg wird der Behandlung des Schlaganfalls besondere Aufmerksamkeit geschenkt. Die Betroffenen werden auf einer speziellen Überwachungsstation („Stroke Unit“) durch ein Team von Ärzten, Pflegepersonal, Krankengymnasten, Logopäden und Sozialberatern betreut.

Früher galt ein Schlaganfall als unabänderliches Lebensschicksal. Das hat sich von Grund auf geändert. Heute handelt es sich um einen medizinischen Notfall, der schnellstmöglich im Krankenhaus behandelt werden sollte. Wenn die Behandlung rasch einsetzt, können die Heilungsaussichten deutlich gebessert werden.

Informationen darüber, wie später das Leben zu Hause mit den Folgen der Erkrankung weitergehen kann, erteilt die Schlaganfallpatienten-Selbsthilfegruppe in einer kostenlosen Beratungsstunde jeden Dienstag ab 14 Uhr auf der Station 1. Darüber hinaus trifft sich die Gruppe jeden ersten Dienstag im Monat zum Austausch in der Mitarbeiter-­Cafeteria.

Mehr lesen Sie in der FZ vom Mittwoch, 24. August

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