Rosenthal

Lob für Infrastruktur der Stadt

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- Rosenthal (sg). Der CDU-Bundestagsabgeordnete reist seit zwei Wochen wieder durch seinen Wahlkreis.

Die mächtigen Eichenbalken, das Parkett, der alte Gobelin an der Wand, die kunstvoll geschmiedeten Türschlösser – wohlig streckte sich Bernd Siebert am Dienstag Nachmittag im Sitzungssaal der Stadtverordneten aus und genoss den Kaffee, den Stadträtin Erna Neumann zubereitet hatte.

Dieser Saal – „das ist das schönste Wohnzimmer in einem Rathaus in Nordhessen, das ich kenne“, sagte Siebert schmunzelnd. „Fehlt nur noch das Sofa...“ Den Besuch in der Burgwaldstadt hat Siebert seit Jahren fest gebucht bei seiner Sommertour durch die Kommunen seines Wahlkreises. Eine Reihe CDU-Mandatsträger, der Stadtverbandschef und Erste Stadtrat Erich Kirchhainer und Bürgermeister Hans Waßmuth empfingen den Politiker im Rathaus.

„Ich komme gern nach Rosenthal“, beteuerte er. Siebert: „Die Stadt bietet immer etwas besonderes.“ Nur voriges Jahr musste der schon fest vereinbarte Besuch ausfallen: Siebert war nach zehn Monaten Abstinenz als Nachrücker gerade wieder in den Bundestag eingezogen und musste nach Berlin. Aber dieses Jahr klappte es, die Stadt war die erste Kommune im Frankenberger Land, die er bei seiner Sommertour besuchte. „Ich war auch fast pünktlich,“ sagte Siebert – wäre nicht dieser Lastwagen ab Gemünden vor ihm gewesen.

Der Verkehr: Ein Stichwort für die Rosenthaler Christdemokraten, die sich seit Jahren für den Straßenausbau einsetzen, damit die Berufspendler schneller zur Arbeit und die heimischen Firmen eine bessere Anbindung ans überregionale Straßennetz erhalten. Doch Bürgermeister Waßmuth nannte auch die Kehrseite der Medaille: Immer mehr Lkw-Fahrer nutzen die Landesstraße von Frankenberg über Rosenthal nach Bracht als Umweg, um die chronisch verstopfte Bundesstraße 252 mit ihrem Nachtfahrverbot, den „Blitzern“ und den Tempo-30-Zonen zu vermeiden.

Schwerpunkt des Besuches sollten jedoch die Konjunkturpakete von Bund und Land sein, erklärte Kirchhainer. Auch die Stadt hat in allen drei Stadtteilen fleißig investiert, etwa in die überfällige Sanierung der Sport- und Kulturhalle. Beim Rundgang verwiesen die Christdemokraten auf die gute Infrastruktur der Stadt, die über ein Ärztezentrum und eine Apotheke verfügt. Erich Kirchhainer informierte über die umfangreichen Sanierungsarbeiten des Kreises an der Nikolaus-Hilgermann-Schule und der benachbarten Karl-Preising-Schule.

Mehr lesen Sie in der FZ vom Donnerstag, 4. August.

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