Initiative fördert Beschäftigung Schwerbehinderter

+
Initiative Inklusion: (von links) Friedhelm Koch vom Kreisverbandes der Treffpunkte, Josefine Rohe vom Integrationsfachdienst, Petra Friedrich vom Landeswohlfahrtsverband und Martin Büscher von der Agentur für Arbeit stellen Programm zur Integration von älteren Menschen mit Schwerbehinderung in den Arbeitsmarkt vor. Foto: Battefekd

Frankenberg. Schwerbehinderten Menschen den Zutritt in nachhaltige Beschäftigung am allgemeinen Arbeitsmarkt zu ermöglichen, das ist das Kernanliegen der „Initiative Inklusion".

Es ist ein gemeinsames Programm der Bundesregierung und der Länder, das vor einem Jahr gestartet wurde und in Hessen vom Integrationsfachdienst Waldeck-Frankenberg in Kooperation mit dem Integrationsamt des Landeswohlfahrtsverbandes (LWV) sowie der Arbeitsagentur und den Jobcentern umgesetzt wird.

Mittlerweile sind zwar bereits 258 Menschen vermittelt worden. Gesucht werden aber insbesondere auch Unternehmen, die bereit sind, schwerbehinderte Menschen einzustellen, die älter als 50 Jahre sind.

„Betriebe können Inklusionsprämien von bis zu 13 000 Euro pro Arbeitsplatz in Anspruch nehmen“, teilte Petra Friedrich vom Integrationsamt des LWV hierzu mit. Zudem würden eine Reihe von Maßnahmen finanziert, mit denen die Integrationsfachdienste Arbeitssuchende und Arbeitgeber schon im Vorfeld unterstützen. „Wenn nötig, vom ersten Tag an“, betonte die Projektleiterin.

Mit dem Programm würde nicht nur älteren Schwerbehinderten die Chance eröffnet, eine nachhaltige Beschäftigung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt zu bekommen oder dauerhaft zu behalten. Auch die Betriebe profitierten - unabhängig von der Prämie - von dem Projekt: „Gerade Schwerbehinderte sind oft hochmotiviert“, so Friedhelm Koch vom hauptamtlichen Vorstand des Kreisverbandes der Treffpunkte. (bs)

Wie diese Förderung aussieht, das lesen Sie in der gedruckten Donnerstagausgabe der HNA-Frankenberger Allgemeine

Quelle: HNA

Kommentare