Wiedereinweihung voraussichtlich an Pfingsten

Innensanierung der Hardtberger Kirche ist in vollem Gange

Frankenau-Allendorf - Außen strahlt der weiße Putz unter neuem Schiefer, innen bestimmen Staub, Schutzfolien, Werkzeuge und ein Gerüst das Bild: Die Innensanierung der Kirche ist in vollem Gange.

Für Mitte bis Ende Mai ist die Fertigstellung geplant – Pfingsten, also am 8.Juni, wäre ein schöner Termin für die Wiedereinweihung, sagt Pfarrer Heinrich Giugno. Dann hätte die Sanierung genau ein Jahr gedauert: Seit Juni 2013 wird das Kirchlein grundlegend überarbeitet.

Zunächst stand die Außensanierung auf dem Plan: Die Handwerker entfernten die alten Eternitplatten an der Westseite und setzten das Fachwerk instand. Der untere Abschnitt der Außenwände wurde frisch verputzt, die obere Hälfte verschiefert. Das war eine Entscheidung der Landeskirche, um die Fassade für die nächsten Jahrzehnte vor Wettereinflüssen zu schützen.

Im Innenraum setzt Architekt Adam Willi Finger auf Baumaterialien wie Kalk- und Lehmputz sowie handwerkliche Verbindungen, die sich im Lauf der Jahrhunderte bewährt haben und die den restauratorischen Standards entsprechen.

Derzeit wird das Gotteshaus innen verputzt. Die Elektro-Vorinstallationen sind abgeschlossen, der alte Schrank ist abgebaut – mindestens 25 Jahre hat er an der Rückwand neben der Tür gestanden, sagt Kirchenvorsteherin Elsbeth Keßler. Als nächstes folgen der Einbau der Heizung und der elektrischen Leitungen. Danach kommen die Maler an die Reihe, die das Bild der Kirche von innen ebenfalls verändern.

Für die Sanierung der Kirche sind 200.000 Euro eingeplant. Davon übernimmt den Großteil die Landeskirche. Die Gemeinde musste einen Kredit über 15.000 Euro aufnehmen, den sie nach und nach abzahlt. Außerdem hat sie Spenden in Höhe von 13.500 Euro für die Kirchensanierung akquiriert.

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